Rennrudern


Zielstrebigkeit, Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit – im Leben gefordert, beim Rudern gefördert.
Regelmäßiges Training über Jahre – nicht nur für die Physis, sondern auch für die mentale Stärke – zeichnet diesen Sport aus. Ruderer lernen früh, sich für ihre Ziele einzusetzen, sowohl im Team als auch alleine. Aus Erfolgen, aber auch aus Niederlagen schöpfen die Sportler Kraft für neue Aufgaben. Das zielgerichtete Training schult Ausdauer und Konzentration.
Wer die Herausforderung sucht, Leistung bringen und sich im Wettkampf messen will, ist im Rudersport bestens aufgehoben. Rudern bietet mit Kurz- und Langstrecken, Kinder-, Schüler- und Jugendwettbewerben oder sogar der Teilnahme an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen viele Chancen.
(Rudern.de)

Mit dem Beginn der Ruderei in Werder war auch der Wille einiger Mitglieder vorhanden, sich dem Rennsport, wie man seinerzeit den Leistungssport nannte, zu widmen. Diesem Wunsch haben sich die damaligen Vorstandsmitglieder nicht entzogen, denn durch die Erfolge auf den Regattaplätzen bekam der Verein einen gewissen Bekanntheitsgrad und das Ansehen wuchs. In der Präambel zu der Trainingsverpflichtung, der sich diejenigen Junioren und Senioren unterwarfen, heißt es:

"Der Verein erblickt in der Pflege des Rennsportes seine vornehmste Aufgabe."

Dabei ging es damals und geht es auch noch heute im Wesentlichen darum, dass der Jugend des Vereins eine lohnende Aufgabe und ein Ziel für ihre Persönlichkeitsentwicklung geboten wird. Im gleichen Rahmen aber musste sich der Vorstand mit Argumenten auseinandersetzen, deren Ursachen mit der finanziellen Belastung des Vereins begründet wurde. Trotz dieser berechtigten Einwände ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es bei regelmäßiger rudersportlicher Betätigung, mit und auch ohne Leistungsdruck, den Jugendlichen neben der Freundschaft und Kameradschaft sowie der Freude am Sport auch eine höhere charakterliche Fertigkeit und Konzentration für das Wesentliche bringt. Die Erfahrungen der Vergangenheit lehren uns, dass die Schule des Rudersportes gesunde Voraussetzungen für die berufliche Entwicklung schafft.

Um eine entsprechende Leistung zu bringen, muss ein Ruderer in der Regel trainieren. Dabei wird der Begriff "Trainieren" nicht mehr nur im Zusammenhang leistungssportlicher Ziele angewendet. Von "Training" wird mittlerweile auch gesprochen, wenn im Rahmen bestimmter Zielsetzungen und biologischer Entwicklungsstufen bewusst (d.h. regelmäßig und gezielt) Einfluss auf die körperliche Leistungssteigerung, -erhaltung und auch (kontrollierte) -reduzierung (z. B. bei zurücktretenden Leistungssportlern) genommen wird. Dabei werden biologische Anpassungserscheinungen durch systematisch wiederholte Bewegungsreize erwirkt, die neben der körperlichen Anpassung auch Auswirkungen auf die Psyche und Persönlichkeit des Sportlers (z. B. Willenskraft, Motivation, Wohlbefinden, Leistungsbereitschaft) haben. Der Ruderklub Werder bietet optimale Bedingungen zum Trainieren, der Verein befindet sich in einem perfekten Ruderrevier, das viele Möglichkeiten zum Training bietet, in der Nähe des Vereins befindet sich eine relativ windgeschützte Regattastrecke zur Vorbereitung auf Regatten. Bei schlechtem Wetter steht den Sportlern ein Kraftraum mit Concept II Indoor Rower und einem Ruderbecken zur Verfügung.