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15.05.2018 Wanderfahrt auf der Elbe von Schmilka nach Mühlberg 2018

Am Montag, den 7. Mai, trafen sich einige Ruderer, um die beiden Boote Delphin und Donau abzuriggern und auf den Hänger mit allem Zubehör zu verladen.

Am Mittwoch fuhren Kerstin und Jörg mit dem Hänger gefolgt von Ines, Andreas und Barbara, um 10 Uhr nach Schmilka an der tschechischen Grenze. Dort trafen wir gegen 13 Uhr Ralf und Detlef, mit denen wir die Boote abluden und aufriggerten.

Dann fuhren wir nach Meißen und kamen in den Feierabendverkehr. Um 17:30 Uhr bezogen wir unsere Zimmer in der Pension Burghardt. Zu Abend aßen wir indisch in einem kleinen, gemütlichen Restaurant.

Am Donnerstag, Himmelfahrt und Herrentag, fuhren wir mit einer Kiste Bier und Kümmerling mit der Bahn nach Schmilka, wo wir mit der Fähre zu den Booten gelangten. Gegen 12:30 Uhr waren wir bei schönstem Wetter auf dem Wasser. Wir waren erstaunt, wie viele Ruderer, Paddler und Raddampfer gut gefüllt unterwegs waren. Wir nahmen uns Zeit und machten viele Fotostopps. In Königsstein machten wir mit Kuchen und Mitgebrachtem gemütlich Picknick. Nach weiteren 16 km waren wir in Pirna, wo wir die Boote beim RV herausholten und ablegten. Der Bahnhof war in 5 Minuten zu erreichen. Da er sehr gut gefüllt war, verlängerte sich die Verspätung und die letzten beiden Stationen fielen aus und wir gingen zu Fuß vom Hauptbahnhof zur Pension.

Abends aßen wir im sehr urigen Restaurant Vincenz Richter, in dem wir trotz Vorbestellung 45 Minuten auf unser lauwarmes Essen warten mussten. Anschließen saßen wir noch gemütlich bei einem Gläschen Wein im Frühstücksraum unserer Pension.

Am Freitag fuhren wir 1 Stunde mit der Bahn nach Pirna und begannen um 11 Uhr zu rudern. Wir hatten eine tolle Kulisse: Schlösser, Burgen, Weinberge, Rhododendren und Vögel. Wir teilten den Tag in 3 Steuerabschnitte zu ca. je 16 km ein. Nach 2/3 der Strecke, kurz vor Radebeul entdeckten wir einen Biergarten an einer Mühle, wo wir die Boote herausholten, aßen und tranken. Gegen 17 Uhr kamen wir in Meißen an. Abends aßen wir sehr lecker beim Griechen.

Am Samstag fuhren die Radler die ersten 15 km parallel zu uns, um dann auf der anderen Seite der Elbe wieder zurück zu radeln. Die 46 km lange Strecke in 3 Steuerstrecken einzuteilen gelang nicht, da es wegen der Steine keine Möglichkeit gab, anzulegen. So konnten wir erst nach 25 km in Riesa die Boote herausholen, um Mittag zu machen. Jörg verständigte Erika und Michael, damit sie uns mit Hänger in Mühlberg abholen konnten. An diesem Tag fanden wir die Kulisse nicht so abwechslungsreich, außer einigen Schafherden auf den Deichen.

Interessant ist die Elbe bei km 121. Nach der Kilometrierung durch Sachsen (vom Süden her) und Preußen (von Norden her) wurde zu spät ein Fehler festgestellt. Die Korrektur war nicht mehr möglich, somit gibt es nach dem Kilometer 121 noch einen zweiten Kilometer 121A.

In Mühlberg nahmen wir die Boote heraus und brachten sie auf den Hänger. Gegen 18:30 Uhr waren wir bei der Pension und aßen nebenan sehr lecker bei einem Italiener.

Am Sonntag hatten wir eine Führung durch die Altstadt Meißen und die Nikolaikirche für 2 Stunden gebucht. Unsere Stadtführerin hat uns sehr interessant, lebhaft und engagiert geführt, so dass die Führung 3 Stunden dauerte. Die Führung endete bei der Nikolaikirche, die vermutlich im 10. Jahrhundert erbaut worden ist. An den dunkelrot gestrichenen Wänden der Kirche sind 14 Epitaphe aus Meißner Porzellan angebracht. Sie sind aus kleinen weißen Tafeln zusammengesetzt, die jeweils die Namen und den Todestag von insgesamt 1815 Gefallenen und gestorbenen Krankenschwestern aus Meißen vom ersten Weltkrieg tragen. Neben dem Altar stehen mit 2 m die beiden größten Porzellanfiguren der Welt.

Danach fuhren wir wieder nach Werder, wo wir gemeinsam die Boote abluden, säuberten und aufriggerten.

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Text: Barbara Rink

25.04.2018 Ausfahrt mit Gästen am 21.4.2018

Im März habe ich die Ausschreibung zu Karsten Gränzer geschickt, der sie per Email an alle Wanderruderwarte von Brandenburg verteilt hat.

Verena und Thomas aus Rathenow haben sich bei mir gemeldet und waren super pünktlich am Samstag in Werder, sodass wir um 10 Uhr mit der Spree zur Potsdamumfahrt ablegten.

Beim Babelsberger Park legten wir an und machten eine größere Pause. Da es sich bei der Rudereinladung um einen Teil der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Geburtstag des RKW handelte, hatte ich einen Kuchen mit Kirschen und Schokoladenglasur gebacken, den wir dort mit einer Tasse Kaffee verspeisten.

Wir hatten tolles Wetter mit viel Sonne und wenig Wind. Auch waren nicht zu viele Freizeitboote unterwegs. Wir kamen gegen 16 Uhr wieder nach Werder, wo ich nach dem Säubern des Bootes, die beiden zu einem Gläschen Obstwein bei Herrn Wache einlud.

Text: Barbara Rink

25.04.2018 Silberner Saisonauftakt der Ruderer in Grünau

Am 21. April starteten die Werderaner Ruderer bei der Frühjahrsregatta in Berlin Grünau in ihte Wettkampsaison. Dabei zeigte sich, dass die Sportler das Wintertraining gut genutzt haben.

Rosa Krolkiewicz und Inken Blohm erkämpften sich in ihrem Zweier der Mädchen der Altersklasse 12/13 sowohl bei der Langstrecke über 3000 Meter als auch über 1000 Meter den zweiten Platz und sorgten für einen guten Auftakt.

Gleiches gelangen Sinja Blohm und Malina Maßnick im Doppelzweier der A-Juniorinnen und Malina dann noch einmalig im Einer.

Ein Achtungszeichen setzte auch Lena Schröder im Rennen der 12-jährigen über 300 Meter, das sie mit kraftvollen Schlägen auf Platz 2 beschloss.

Aiko Blohm und Leon Knaebel erruderten sich in ihrem leichtgewichtigen Doppelzweier der B-Junioren einen ebenso tollen dritten Rang wie Konrad Jachmann in seinem Einer über 3000 Meter.

Schon am Tag zuvor startete Florian Brösicke beim Leistungstest der B-Junioren, wo er nach Vorlauf, Zwischenlauf und Finale im Mittelfeld der über 40 Boote einkam und im Vergleich mit der landesweiten Konkurrenz sehr zufrieden sein konnte.

Das Wassertrainig wird nun intensiviert, so dass in den nächsten Wochen nach weiteren Regatten feststehen wird, welche nationale Regatta der Saisonhöhepunkt werden kann.

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Text: Ulrike Hartmann

15.03.2018 Anrudern entfällt, Arbeitseinsatz findet statt

Aus gegebenem Anlass entfällt das Anrudern am 24.03.2018. Der vor dem Anrudern geplante Arbeitseinsatz findet wie geplant statt.

05.03.2018 Medaillen für die Ruderer bei Ergometerwettkampf

Der offizielle Auftakt der Wettkampfsaison ist in jedem Jahr der Ergometerwettkampf in Schwedt, bei dem Ruderer aus Berlin und Brandenburg ihre Kräfte auf der simulierten Wettkampfstrecke messen.

Unsere Sportler haben gezeigt, dass das intensive Wintertraining mit dem Skilager als Höhepunkt Früchte trägt, so haben doch alle ihre Bestzeiten unterboten und viele sind mit Medaillen geehrt nach Werder zurück gekehrt.

Den Auftakt machten die Familienzweier, aus Werderaner Sicht mit Blohms, Schröders und Maßnicks stark besetzt und bei dem die Maßnicks inzwischen eine kleine Favoritenrolle innehaben, der sie mit dem Silberrang erneut gerecht wurden.

Lena Schröder errang kurz danach dank kämpferischer Leistung ebenso die Silbermedaille. Ein beinahe einsames Rennen mit großem Vorsprung fuhr Inken Blohm und sicherte sich mit toller Bestzeit Gold bei den 13-jährigen Mädchen.

Gleiches gelang Vater Ullrich Schröder bei seinem ersten Auftritt bei den Masters - "Kommen-Sehen-Siegen" war sein Motto, das auch für Nils Torben Maßnick galt, der bei den Männer siegte.

Der Schulvierer des Ernst-Haeckel-Gymnasiums mit Daniel Köhn, Aiko und Sinja Blohm und Oskar Mühlig gewann neben der Goldmedaille auch den imaginären Fairness-Preis, nachdem sie rücksichtsvoll die wesentlich jüngeren Gegner nur einen kleinen Rückstand einräumten. Wobei Ihnen das eher ruhige Rudern nach dem Frühlingsball am Abend zuvor wohl entgegen kam.

Diese tollen Leistungen lassen uns optimistisch auf die bald beginnende Regattasaison blicken.

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Text: Ulrike Hartmann

02.01.2018 Der Ruder-Klub Werder (Havel) beim 13. Adventscup im Ergometerrudern in Cottbus

Auch vorweihnachtlich gestimmte Sportfreunde kennen die eherne Regel: "Der erfolgreiche Wettkampfruderer wird im Winter gemacht!". Und so machte sich die Sport-Jugend unseres Vereins nach einer Woche aufreibendem Vorbelastungstraining und unterstützt von ambitionierten Trainerinnen und Eltern am 16. Dezember 2017 auf nach Cottbus, um die grün-weiß-roten Farben beim 13. Adventscup des Cottbuser Rudersportvereins im Ergometerrudern würdig zu vertreten. In der Wettkampfausschreibung wurden Strecken von 250 m Länge für die ganz Kleinen bis 2.000 m für unsere A-Junioren zum Kämpfen, Schwitzen, Brüllen und angebrüllt werden (durch die äußerst engagierten Sekundanten) angeboten. Die Konkurrenz stellten sieben weitere Brandenburger Rudervereine; als stimmungsvoll hergerichtete Lokation diente wie in jedem Jahr das erweiterte Foyer der Lausitzer Sportschule.

An den Start gingen sechs Mädchen und neun Jungen unseres Ruder-Klubs. Für einige war es der erste derartige Wettkampf, in dem es neben guten Platzierungen in erster Linie um das Sammeln von ganz viel Erfahrung und "Wettkampfhärte" ging. Die erfahrenen Sportlerinnen und Sportler konnten sich darüber hinaus sehr erfolgreich in Szene setzen. Neben fünf vierten Plätzen konnten folgende Podiumsplatzierungen dem Ergometer "entrissen" werden:

Juniorinnen A, 2.000 m:Malina Maßnick errang den 1. Platz
Mädchen AK 13 Leichtgewicht, 1.000 m:Inken Blohm wurde ebenfalls 1.
Mädchen AK 12, 500 m:Lena Schröder war die Beste, Platz 2
Senioren/Masters Männer, 1.000 m:Ulrich Schröder belegte den 2. Platz
Junioren B Leichtgewicht, 1.500 m:Aiko Blohm wurde Erster
Jungen AK 14, 1.000 m:Konrad Jachmann belegte den 2. Platz

Einen Höhepunkt bildete der traditionell ausgerichtete "Familien-Zweier" über 1.000 m, bei dem sich der Ruder-Klub Werder (Havel) im Allgemeinen und zwei Werderaner Väter im Besonderen hervor taten. Platz 1 errangen Tochter Malina und Vater Christian Maßnick, Zweite wurden die Geschwister Sinja und Aiko Blohm und als Dritte kamen rein Lena und Papa Ulrich Schröder, der damit gleich zwei Wettkampfeinsätze hatte. So zeigte dieses Rennen, dass unser Verein in punkto Zusammenhalt und Teamgeist, die auch die Familien unserer Sportler mit einschließen, im Land Brandenburg einzigartig sein dürfte.

Den krönenden Abschluss bildete die Mannschaftsstaffel, in der zehn Wettkämpfer aller Altersklassen jeweils eine Minute fahren mussten. Gewonnen hatte das Team, welches am Schluss die größte Strecke zurück gelegt hatte. Aufgrund der Altersklassenregel gingen die meisten Teams als Mixed-Staffeln an den Start, mussten also gelegentlich gute Sportler an die Konkurrenz abgeben und ihrerseits auf das Leistungsvermögen der erhaltenen Athleten hoffen. Nach einem spannenden Kampf und 2.859 m reichte es für den Ruder-Klub Werder (Havel) für Rang 3.

Dieser erfolgreiche Wettkampf bildete den Auftakt für viele aufreibende Trainingseinheiten auf dem Ruderergometer, die im Februar 2018 bei den Landesmeisterschaften ihren hoffentlich genau so erfolgreichen Höhepunkt finden.

Teilnehmerfoto

Text: Uwe Mühlig; Foto: Katja Maßnick