Aktuelles



17.10.2017 Werder, der 15.10.2017

Gestern Morgen haben sich 5 fröhliche Ruderfrauen in 2 Autos auf die Fahrt nach Stralsund begeben. Nach 4 Stunden waren wir gegen 11 Uhr beim Kanu- und Ruderclub und brachten unsere Schlafsäcke in unser Zimmer.

Während Sibylle mit Brigittes Klappfahrrad fuhr, sind Ines, Kerstin, Dorothea und ich im Ozeaneum gewesen. Wir liefen immer schön auf der roten Markierung, damit wir nichts übersehen konnten. Von der Ausstellung waren wir eher etwas enttäuscht, da viele Tiere und auch Pflanzen aus Plastik waren. Beeindruckt hat uns das Liegen auf Liegestühlen, wo wir die großen Modelle von Wassertieren von unten sehen konnten und hörten, wie sie uns Menschen erleben.

Am Kai war viel los, da an diesem Tag die Neue Rügenbrücke für den Autoverkehr gesperrt war und Fahrradfahrer, Läufer und Nordicwalker um die beste Zeit liefen.

Um 14 Uhr waren wir mit Sibylle verabredet. Nach dem Verzehr von einem Fischbrötchen machten wir einen Stadtrundgang: auf dem alten Markt sahen wir das leider eingerüstete Rathaus und gingen in die St. Nikolaikirche, die noch auf viele Reparaturarbeiten wartet. Am Katharinenkloster, was jetzt ein Meeresmuseum ist, gingen wir durch die Fußgängerzone zu einem gemütlichen Kaffee.

Danach bewunderten wir noch einige alte Fassaden und gingen in ein gotisches Dielenhaus, in dem wir viele Häuser von Stralsund in klein als Modell bestaunen konnten. Anschließend gingen wir noch auf die Gorch Fock und sahen, wie die Matrosen früher auf dem Schiff gelebt haben. Dort waren auch sehr schöne Fotos.

In der Fischerklause löschten wir unseren Durst. Nach 2 Stunden aßen wir auch dort. Ines Waak kam noch dazu, da sie in Stralsund aufgewachsen ist und ihre Eltern besucht hat. Sie war enttäuscht, dass wir am Sonntag nicht vor hatten, zu rudern. Später tanzten wir noch ausgelassen nach life Musik. Es war viel los. Um 22 Uhr gingen wir mit einer Flasche Wein auf unser Zimmer.

Heute morgen haben wir im Café "Zur Muschel" lecker gefrühstückt. Wir besuchten noch die Ruinen eines Klosters und sahen schöne kleine Gassen.

Auf den Turm der Marienkirche konnten wir nicht steigen, da gerade Gottesdienst war. Wir versuchten noch die letzten Kirchen zu sehen und gingen dann zum Auto zurück und fuhren heim.

Text: Barbara Rink

02.10.2017 Gold, Silber und Bronze hoch 2 für die Ruderer

Mit einer ansehnlichen Medaillenausbeute kehrten die Werderaner Ruderer von den Landesmeisterschaften in Brandenburg zurück.

Nils-Toren Maßnick freute sich nach einem beherzten Rennen mit seinem Zweierpartner Nils Kühne vom RC Potsdam über die Silbermedaille. Im Einer der A-Junioren verpasste Nils-Torben die Medaillenränge haarscharf.

Leia-Sophie Hahne wurde für ein tolles Rennen im Einer der leichtgewichtigen 14-jährigen Mädchen mit Bronze geehrt.

Superstar der Landesmeisterschaften war Leon Knaebel. Erst belegte er nach einer souveränen Leistung im Einer den 2. Platz. Im Doppelzweier mit Julian Hinzmann steigerten sich beide Sportler enorm und gewannen ihr Rennen deutlich. Den krönenden Abschluss bildete der Doppelvierer mit Florian Brösicke, Konrad Jachmann, Julian und Leon sowie Inken Blohm am Steuer, die überzeugend zu Silber ruderten. Damit hat Leon seinen Medaillensatz komplettiert.

Aber auch Oskar Mühlig, Florian Brösicke und Lena Schröder konnten zufrieden sein, nachdem sie sich über ihren Vorlauf jeweils für das Finale in ihren Einerrennen qualifizierten.

Nun beginnt bereits das Ausdauertraining für die letzten Wettkämpfe im Jahr, das für die Ruderer des RKW mit diesen Landesmeisterschaften einen tollen Regattahöhepunkt hatte.

Siegerbild

Text & Foto: Ulrike Hartmann

25.09.2017 Rudern mit Wanderruderwarten aus Brandenburg

Am 23.9.2017 haben sich 7 Wanderruderwarte unter Leitung von Karsten Gränzer in Königs Wusterhausen getroffen. Dort haben wir uns einen Vierer mit Steuermann und einen Zweier ohne ausgeliehen. Bei schönem Sonnenschein sind wir los gerudert. Zuerst schleusten wir auf die Dahme hoch und ruderten über den Krüpelsee. Am Ende des Sees hat der Vierer noch einen Abstecher auf die Zernsdorfer Lanke gemacht. Nach gut 5 km Dahmefahrt ruderten wir über den Dolgensee, kurz nach dessen Ende kehrten wir bei Kuddel ein und aßen zu Mittag.

Bei der Einmündung des Langer See fing die Kilometrierung von vorne an. Wir ruderten über den Schmöldesee, den Hölzerner See und landeten im Kleiner Köriser See, an dessen Ende wir den Ruderverein erreichten, wo wir die Boote gegen 17 Uhr heraus nahmen und gegenüber zur Fonataneklause gingen, wo uns ein leckeres Abendessen und Betten erwarteten. Wir haben nett zusammen gesessen und Rudergeschichten ausgetauscht. Ich habe mich über die Organisation eines Landeswanderrudertreffens 2018 zum 100-jährigen Bestehen des RKW informiert.

Am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr gab es ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Da es in der Nacht geregnet hatte, schraubten wir die Lenzschrauben auf und ließen das Wasser heraus; um 8:45 Uhr waren wir bei starkem Nebel wieder auf dem Wasser.

Da einige Ruderer noch etwas vor hatten, ruderten wir zügig nach KW zurück.

Nach dem Säubern und Aufräumen der Boote aßen wir noch eine Bockwurst mit Bier und verabschiedeten uns.

Text: Barbara Rink

31.08.2017 Absage der Havelregatta in 2017

Weitere Informationen siehe: http://www.havel-regatta-verein.de/2017/08/63-havel-ruder-regatta-abgesagt/

22.07.2017 Festumzug 700 Jahre Werder (Havel)

Fotos vom Festumzug 700 Jahre Werder (Havel) mit den Bildern der Ruderteilnehmer und -innen.

Fotostrecke

12.07.2017 Ruderer bringen Erfahrungen aus München und Medaillen aus Brandenburg mit

An den letzten beiden Juniwochenenden starteten die Ruderer zu ihren Saisonhöhepunkten und kehrten mit den unterschiedlichsten Ergebnissen zurück.

Die Junioren vertraten zunächst Werders Farben bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in München. Nick Kriening, der in den vergangenen Jahren schon positive Meisterschaftserfahrungen als Steuermann sammeln konnte, ging im Leichtgewichtseiner der B-Junioren an den Start. Oskar Mühlig empfahl sich durch gute Leistungen auf regionaler Ebene für seine erste Meisterschaftsteilnahme im "schweren" Einer. Beide kämpften sich über Vor- und Hoffnungslauf und um den Einzug in das Halbfinale, mussten sich jedoch der nationalen Konkurrenz geschlagen geben.

Nils-Torben Maßnick bildete mit seinem bewährten Zweierpartner Nils Kühne vom RC Potsdam den Doppelzweier der A-Junioren. Nach dem direkten Einzug ins Halbfinale dominierten sie am Ende das B-Finale und belegten einen guten 7. Platz.

Schon am Donnerstag ging es wieder für die Junioren nach Brandenburg, um dort als Helfer den Bundeswettbewerb der über 1.000 Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland zu unterstützen. Gleich sieben Sportler des RKW hatten sich für die Auswahl der Brandenburgischen Ruderjugend qualifiziert. Florian Brösicke, Leon Knaebel, Katharina Abel und Leia-Sophie Hahne traten im (Leichtgewichts-) Einer der Altersklasse 14, Konrad Jachmann in der Altersklasse 13 und Inken Blohm/Rosa Krolkiewicz im leichten Doppelzweier der 12/13-jährigen Mädchen.

In den Freitags-Langstreckenrennen über 3.000 Meter erreichte Florian den zweiten Platz in seiner Abteilung der 14-jährigen Jungen. Am Samstag stand der Athletikwettbewerb auf dem Programm, für den wiederum Florian und Leia-Sophie mit ihrer 11-köpfigen Riege mit Silber geehrt wurden. Am Sonntag machten es Inken und Rosa in ihrem 1.000-Meter-Rennen unglaublich spannend, als sie im Endspurt die Konkurrenz überholen wollten, dabei jedoch abgedrängt wurden. Über ihren Einspruch wurde schnell entschieden, die beiden durften am Siegersteg anlegen und sich über die Silbermedaille freuen.

Nun stehen bald die wohlverdienten Sommerferien an, nachdem die Sportler am Sonntag mit den weiteren Vereinsmitgliedern am Festumzug anlässlich der 700-Jahr-Feier mitgewirkt haben. Im September stehen dann die nächsten Regatten an, neben der Havel-Regatta auch die Landesmeisterschaften.

Gruppenfoto

Text & Foto: Ulrike Hartmann

21.06.2017 Wanderruderfahrt nach Beeskow vom 16.6. bis zum 18.6.2017

Am Freitag versammelten wir - 10 Ruderer und 7 Radfahrer - uns bei der Pension am Bootshaus. Frau Köppen hatte unsere Zimmer schon fertig: wir waren in Doppelzimmern, von denen es auf eine Terrasse und 10 m weiter zur Spree geht, untergebracht.

Es war leicht windig und hatte Temperaturen von ca 20 Grad.

Dieter vom Ruderverein Beeskow hat uns 2 Vierer herausgegeben und los ging es durch eine Selbstbedienungsschleuse: wir mussten nur einen blauen Hebel umlegen und der Schleusvorgang wurde aktiviert. Unterwegs wurden wir von einem kurzen, heftigen Schauer überrascht, mancher zog sich eine Regenhaut über, andere zogen das T-Shirt aus. Wir ruderten nach Norden zum Wergensee bei Neuhaus, wo es eine schöne Badestelle gibt, an der wir gut aussteigen konnten. Dort kamen auch bald die Radler an und wir aßen unsere mitgebrachten Kuchen. Nach der kleine Pause ruderten wir die 16 km wieder zurück.

Abends grillten wir - die Würstchen hielten den Regen davon ab, die Glut zu löschen. Da noch einige Schauer folgten, setzten wir uns in einen Raum, wo wir auch die leckeren Salate, Gemüse, Obst usw. zu uns nahmen. Es wurde ein lustiger Abend.

Am Samstag gab es um 8 Uhr Frühstück und um 9 Uhr ging die Tour nach Süden los. Brigitte und Sybille verstärkten unsere Radler. Auf der Spree ging es durch den Leißnitzsee, den Glower See und den halben Schwielochsee bis Zaue, wo wir wieder an einem Badestrand anlegten. Dort verspeisten wir die Reste vom letzten Tag - glücklicherweise gab es auch einen Kiosk mit Bier. Im Glower See war es windiger als auf dem Schwielochsee, trotzdem kamen wir gut voran und waren nach insgesamt 36 km gegen 15 Uhr wieder am Bootshaus. Dort holte uns ein als Ratsherr verkleideter Stadtführer ab und zeigte uns die riesige Kirche, das älteste Haus von Beeskow, die alte Stadtmauer mit ihren Türmen und die Burg.

Abends aßen wir in einem Fischrestaurant und danach konnten wir noch draußen auf dem Rudergelände gemütlich sitzen.

Am Sonntag ruderten wir bei sehr warmen Temperaturen noch einmal auf der Spree durch den Leißnitzsee, an dessen Ende eine Muskel betriebene Fähre Fußgänger und Radler auf die andere Flussseite brachte. Am Ende des Glower Sees ruderten wir in die Neue Spree nach Trebatsch, wo wir bei Familie Richter schon unser Mittagessen bestellt hatten. Es war sehr lecker.

Auf der Wiese machten wir noch eine kleine Pause und dann ging es zurück. Nach dem Säubern der Boote und einem Bad im erfrischenden Wasser der Spree fuhren wir in Fahrgemeinschaften wieder nach Hause.

Text: Barbara Rink

12.06.2017 Sieben (Ruderer) auf einen Streich und zufriedene Masters

Gleich sieben Werderaner Ruderer haben sich für den am Monatsende auf dem Brandenburger Beetzsee stattfindenden Bundeswettbewerb qualifiziert und werden dort mit Bestleistungen für die Mannschaft der Brandenburgischen Ruderjugend auftreten.

Florian Brösicke, Leon Knaebel, Katharina Abel und Leia-Sophie Hahne haben sich jeweils in ihren (leichtgewichtigen) Einern der Altersklasse 14 empfehlen können. Rosa Krolkiewicz und Inken Blohm werden im Leichtgewichts-Doppelzweier der 12/13-jährigen Mädchen an den Start gehen und Konrad Jachmann die Mannschaft als Ersatzmann unterstützen und im Ernstfall zum Einsatz kommen.

Auch die Werderaner Junioren haben in den Rahmenrennen der Qualifikationsregatta tolle Leistungen geliefert. Sinja Blohm siegte bei den A-Juniorinnen, Nick Kriening bei den leichtgewichtigen B-Junioren und Oskar Mühlig als B-Junior sogar bei den älteren A-Junioren.

An diesem Wochenende war zwar auch etwas Zeit für das Training, im Vordergrund stand jedoch das DRV-Masters-Championat, das auf der heimischen Föhse ausgetragen und von den meisten Mitgliedern des RKW rund um das bewährte Regattateam veranstaltet wurde. Mehr als 450 Ruderer im Alter von 27 bis 87 Jahre aus ganz Deutschland und den Niederlanden gingen in allen Bootsklassen vom Einer bis zum Achter an den Start und kämpften um die begehrten Medaillen, Pokale und traditionelle Erzeugnisse aus Werders Obst- und Weinanbau. Vielleicht strengten sie sich sogar noch etwas mehr an, um am Siegersteg anlegen zu dürfen und dort von der Doppelolympiasiegerin Kerstin Kowalski aufs herzlichste umarmt und geehrt zu werden. Beinahe wäre dies auch Michael Wolter gelungen, der sein Masters-Debüt im Einer als sehr guter Zweitplatzierter absolvierte.

Dieses kontaktfreudige Zeremoniell, die familiäre Atmosphäre auf dem Sattelplatz, ein reibungsloser Regattaablauf und - verdientermaßen - durchgehend perfekte Wetterbedingungen sorgten dafür, dass sich Ruderdeutschland mal wieder in Werder wohl fühlen durfte und die Masters darauf bestehen, auch in den nächsten Jahren ihr Championat auf der Föhse auszurichten.

Hierauf freuen sich schon die Mitglieder des RKW und sämtliche Unterstützer und Sponsoren der Regatta und des Vereins, denen an dieser Stelle ein besonders großer Dank gilt, ebenso der Stadt Werder (Havel). Bürgermeisterin und Schirmherrin Manuela Saß bedankte sich am Ende der Regatta bei den Wettkampfrichtern und Helfern und überreichte jedem eine limitierte Ehrenmedaille, die anlässlich der diesjährigen 700-Jahr-Feier herausgegeben wurde. Die Stadt freut sich auch in ihrem 701. Jahr auf die Masters-Ruderer, um ihnen erneut eine tolle Kulisse für die spannenden Rennen bieten zu können.

Text: Ulrike Hartmann

30.05.2017 Gold, Silber und Bronze auf dem Beetzsee

Reich war die Medaillenausbeute der Werderaner Ruderer, als sie von der Kinderregatta in Brandenburg/Havel zurück kehrten.

Florian Brösicke sprintete im Einer zu Gold, auf der Normalstrecke freute er sich nach einem guten Rennen über die Bronzemedaille.

Im leichtgewichtigen Einer der 14-jährigen Jungen erruderte sich Leon Knabel nach einer tollen Leistung Silber. Gleiches gelang Leia-Sophie Hahne bei den Mädchen. Beide waren bei der Siegerehrung begeistert von dem großen Sombrero, die Sachpreise des veranstaltenden RCHB waren mal wieder besonders ausgefallen und kamen bei den Sportlern gut an.

Im Sprint konnte sich Leia-Sophie über eine weitere Medaille, die bronzene, freuen. Ebenso Rosa Krolkiewicz im Einer der 12-jährigen Mädchen.

Einen großen Anteil an den guten Resultaten hatten die mit dem Rad angereisten Junioren, deren Fürsorge und Anfeuerungsrufe die Kinder und Jugendlichen noch mehr anspornte.

Am nächsten Samstag geht es wieder auf dem Beetzsee um die Qualifikation zum Bundeswettbewerb, bevor das Masters-Championat in Werder ansteht.

Siegerbild

Text & Foto: Ulrike Hartmann

22.05.2017 Oskar Mühlig in Rüdersdorf am Siegersteg

Der Ruder-Klub hat nun auch seinen "König vom Kalksee", nachdem Oskar am Samstag in seinem Einer als Erster der B-Junioren die imaginäre Ziellinie überquerte und dann am Siegersteg seine wohlverdiente Medaille in Empfang nehmen durfte.

Knapp am Siegersteg vorbei ruderte er später mit Nick Kriening im Doppelzweier, auch dieser zweite Platz war eine tolle Leistung. Ebenso die von Nick im Leichtgewichts-Einer und von Sinja Blohm im Einer der A-Juniorinnen, beide freuten sich über ihren zweiten Platz so wie Leon Knaebel über seinen dritten Platz bei den "leichten" 14-Jährigen. Im letzten Rennen zu später Stunde sprinteten die Junioren Nils, Malina, Daniel und Sinja mit Steuermann Nick auf den Bronzerang.

Dieser späte Einsatz hielt den Junioren-Fanblock nicht davon ab, am nächsten Morgen noch vor dem ersten Hahnenschrei mit den 14-jährigen wieder nach Rüdersdorf zu reisen, um diese bei ihrem Langstreckenrennen zu unterstützen. Florian Brösicke und Leia-Sophie Hahne freuten sich über ihren jeweiligen 2. Platz über die 3000m-Distanz und konnten sich so erneut für die Mannschaft der Brandenburgischen Ruderjugend empfehlen, die Ende Juni zum Bundeswettbewerb antreten wird.

Siegerbild

Text & Foto: Ulrike Hartmann

17.05.2016 Mitglieder-Info 01.2017

Liebe Ruderkameraden und Ruderkameradinnen,
hier die Mitglieder-Info 01.2017.

25.04.2017 Beitrag über Grünau und Krefeld

Durch stürmische See bzw. Dahme kämpften sich die Kinder und Junioren am Samstag in Grünau zu etlichen Podestplätzen. Leia-Sophie wurde von der Berliner Ruderjugend für ihren tollen 2. Platz im Einer auf der 3000 Meter langen Langstrecke geehrt. Auch Katharina Abel und Florian Brösicke meisterten in ihren Einern der Altersklasse 14 diese lange Distanz, wobei Florian schnellster Brandenburger Sportler war, auch auf der später durchruderten 1000 Meter-Strecke. Das gleiche Programm absolvierten Julian Hinzmann und Leon Knaebel im Doppelzweier. Alle fünf Sportler wollen sich in dieser Saison für den Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen empfehlen.

Für die bald 12-jährigen Mädchen Rosa Krolkiewicz und Inken Blohm hieß es "Augen zu und durch" das erste 1000-Meter-Rennen ihres Lebens, das sie gut gemeistert haben.

Nick Kriening und Aiko Blohm bilden nun einen tollen Doppelzweier der leichtgewichtigen B-Junioren und stellten dies auch in Grünau mit ihrem dritten Platz unter Beweis. Malina Maßnick und Sinja Blohm erruderten sich in ihrem Zweier der A-Juniorinnen den zweiten Platz, gleiches gelang Malina im Einer.

Alle Sportler hatten auf dem Wasser mit Sturmböen, Regen, Kälte und Hagel zu kämpfen, ließen sich davon aber nicht beeindrucken.

Hiervon verschont blieb allein Nils Maßnick, der an der DRV-Leistungsüberprüfung der Junioren U19 in Krefeld teilnahm. Über Vorlauf und Zwischenlauf qualifizierte er sich für das F-Finale, in dem er sich noch einmal steigerte und den 3. Platz belegte.

Nachdem die Sportler während der Osterferien ein Trainingslager absolviert hatten, waren diese Wettkämpfe als erste Regattaerfahrung dieser Saison zu sehen. Bei hoffentlich bester Gesundheit und nach weiterem fleißigen Training geht es im Mai zu den nächsten Regatten.

Text: Ulrike Hartmann

09.04.2017 Fotos vom Anrudern und Arbeitseinsatz

Es wird Frühling

Woran merkt man auf der Insel unserer schönen Heimatstadt Werder (Havel), dass es endlich Frühling wird? Richtig, die Eisdielen öffnen, die japanischen Zierkirschen in der Lindenstraße fangen an zu blühen und ... die Sport- und Wanderruderer sowie die übrigen Wassersport begeisterten Mitglieder unseres Ruder-Klubs Werder (Havel) von 1918 e. V. wecken die Ruderboote aus ihrem viel zu langen Winterschlaf, um damit in den Fluss zu stechen.

So geschehen am Achten des April. Nachdem der März für unseren Verein mit einer aufregenden Mitgliederversammlung am Freitag Abend ausklang, konnten alle, die dies wollten, am Samstag Vormittag unserer Vereinszentrale beim Arbeitseinsatz etwas Gutes tun. Sven Wochermaier schnappte sich die Jugend und vermaß deren Sportboote und stellte diese ein ... eine gute Vorbereitung für künftige Regatten und eine wichtige Tätigkeit, für die im Trainingsalltag viel zu wenig Zeit bleibt.

Um 13:00 Uhr starteten dann Jung und Alt endlich in die Rudersaison, der Grill glühte vor sich hin, die Boote lagen im Wasser, die Skulls standen bereit, alles wartete auf das dreifache "Hacke Makuja - Kille Wau Wau", mit dem die Vereinsvorsitzende Frau Dr. Brigitte Ahrenholz den Steg frei gab. Zuvor wurden noch einige Mitglieder, die sich um den Verein im Jahr 2016 verdient gemacht haben, geehrt. Die Trainer der Jugendgruppe nutzen die Gelegenheit, die Leipziger Langstreckenregatta vom vergangenen Sonntag (02. April) mit den Sportlern auszuwerten. Dort maßen sich auf dem Saale-Leipzig-Kanal so früh im Sportjahr die besten deutschen Ruderer aus vielen Bundesländern im Rudermarathon über sechs Kilometer. Für die Werderaner Teilnehmer sollte es nicht viel mehr sein als das Machen wichtiger Erfahrungen. Um so höher wiegt der 30. Platz von Nils-Thorben Maßnick, womit er sich für weitere nationale Wettbewerbe empfahl.

In den Booten trafen sich dann die Generationen bei leidlich schönem Wetter zu einem ersten Kurztrip über die heimischen Gewässer. Der für alle gewinnbringende Tag am Bootshaus endete mit selbstgebackenem Kuchen, Bratwurst und netten Gesprächen und lässt auf ein erfolgreiches Ruderjahr für alle Vereinsmitglieder hoffen.

Fotostrecke

Text: Uwe Mühlig

20.02.2017 Erfolgreiche Ruderer - im Laufschritt und auf dem Ergometer

Der Ruderer wird im Winter gemacht! Und da rings um Werders Insel derzeit allein die Eissegler das Sagen haben, müssen für die Ruderer Trainingsalternativen her.

Die gibt es für die Werderaner Ruderer unter anderem beim Laufen, Schwimmen, Skilanglauf und auf dem Ruderergometer. Und da der Wettkampf das beste Training ist, wird kaum eine Möglichkeit ausgelassen, die Leistungen mit denen anderer Vereine im Land zu messen.

Am vergangenen Wochenende erfolgte dies sogar sportartübergreifend beim Ru(der)-Ka(nu)-Lauf in der Potsdamer Pirschheide, der am 11. Februar bereits zum fünften Mal ausgetragen wurde. Mit zwei Siegen (Hannah Prasuhn und Nils-Torben Maßnick, Juniorinnen und Junioren A), fünf zweiten Plätzen (Leia-Sophie Hahne, AK 14, Daniel Köhn und Malina Maßnick, Junioren und Juniorinnen A, Ullrich Schröder, Erwachsene und in der Staffel mit Nils-Torben, Daniel, Nick Kriening und Florian Brösicke) sowie drei dritten Plätzen (Inken Blohm, AK 12, Florian Brösicke, AK 14, Marie Schlender, Juniorin A) startete der Ruder-Klub Werder erfolgreich in die Saison.

Damit nicht genug, auch auf dem Ruderergometer hat sich das Training gelohnt. Bei den offenen Landesmeisterschaften in Schwedt erreichten die meisten Sportler ihre Bestzeit und sammelten viele Medaillen und Urkunden. Lena Schröder, die erst im Herbst mit dem Rudern begann, wiederholte ihre Siegleistung von Cottbus und wurde nun Landesmeisterin der Altersklasse 11. Gleiches gelang Nils-Torben Maßnick als Landesmeister der A-Junioren und Leia-Sophie Hahne als Landesmeisterin der leichtgewichtigen Mädchen AK 14. Konrad Jachmann freute sich über seine Bronzemedaille im Bereich AK 13 und Malina Maßnick über Silber in der Konkurrenz der A-Juniorinnen sowie mit ihrem Bruder Nils-Torben im "Familienduell" gegen die krankheitsgeschwächten Blohms. Von Teamgeist und einer starken Mannschaftsleistung zeugen die Siege im Kindervierer (Besetzung: Leia-Sophie Hahne, Katharina Abel, Julian Hinzmann und Florian Brösicke) sowie in dem spontan gesetzten Schulvierer des Ernst-Haeckel-Gymnasiums.

Nicht mehr lang, und es geht wieder auf die Havel. Bis dahin wird noch an der Kondition gefeilt, damit sich auch auf dem Wasser die Erfolge einstellen.

Siegerbild

Text & Foto: Ulrike Hartmann