Aktuelles



01.11.2020 Bootshausschließung

Wegen der von der Landesregierung erlassenen Umgangsverordnung ist das Bootshaus ab dem 02.11.2020 für den Trainingsbetrieb geschlossen.

Text: Ulrike Hartmann

13.10.2020 24. Deutsche Sprintmeisterschaften im Rudern in Werder (Havel)

Mit einem überwältigenden Rekordmeldeergebnis warteten die 24. Deutschen Sprintmeisterschaften im Rudern in Werder (Havel) auf. 935 Ruderer aus 91 Vereinen hatten zum einzigen nationalen Saisonhöhepunkt gemeldet, nachdem alle weiteren Deutschen Jahrgangsmeisterschaften pandemiebedingt abgesagt werden mussten. Die Sportler brannten auf ein Ereignis wie dieses. Über 200 Entscheidungen waren notwendig, um die Titelträger über die Sprintdistanz zu ermitteln. Die Rennen wurden am 10./11. Oktober jeweils von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang im Vier-Minuten-Takt gestartet, um alle Rennen unter den mitreißenden Kommentaren der beiden engagierten Sprecher über die 450-Meter-Bühne zu bringen.

Angesichts der aktuellen Pandemie-Entwicklung war ein strenges Hygiene-Konzept aufgestellt worden, das von den Teilnehmern ausnahmslos umgesetzt wurde. Dieses sah unter anderem eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf dem gesamten Regattagelände vor. Alle anwesenden Teilnehmer wurden namentlich erfasst. Das öffentliche Publikum wurde von den Ordnern an markanten Punkten der Inselstadt freundlich, aber bestimmt gebeten, das Regattagelände nicht zu betreten. Der Deutsche Ruderverband hatte ebenso wie der Havel-Regatta-Verein dafür gesorgt, dass über einen Video-Stream und die einschlägige Homepage die Rennen und die Ergebnisse live zu verfolgen waren. Die bei den Rennen mitschwebende Drohne lieferte beeindruckende Bilder, die die malerische Kulisse der Inselstadt gut in Szene setzten.

44 Vereine konnten mindestens eine Medaille mit in die Heimat nehmen. Am erfolgreichsten war der RC Potsdam mit sieben Medaillen (6x Gold, 1x Silber), gefolgt vom Berliner RC und Kettwiger RG, die jeweils fünf Medaillen (3x Gold, 1x Silber, 1x Bronze) erruderten.

Der Wetter-Gott war uns auch dank eines launigen Berichts von Attila Weidemann vom rbb gnädig. Besonders beeindruckend war ein die Stadt Werder überspannender Regenbogen am Sonntagmorgen, der den frühen Start in den Regattatag verschönte. Es herrschten jederzeit gleiche Windverhältnisse für alle Ruderer auf den sechs Bahnen der Regattastrecke in der Föhse, so dass die Rennen unter fairen Bedingungen ausgetragen werden konnte. Die Sieger und Platzierten wurden jeweils am Nachmittag nach ihren Finalrennen unter anderem von den Präsidiumsmitgliedern des Deutschen und des Brandenburgischen Ruderverbands, der Bürgermeisterin und der amtierenden Baumblütenkönigin geehrt, wobei sich die Sportler wegen der Hygiene-Vorgaben die Medaillen gegenseitig umhängen konnten, was wiederum eine schön anzusehende sportliche Geste war.

Auch der Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918 e. V. zeigte mit vier gemeldeten Booten, dass er der deutschlandweiten Konkurrenz in nichts nachsteht. Der Doppelzweier der Junioren mit Jonathan Wintz und Florian Brösicke hatten sich gegen 32 weitere Boote durchzusetzen und beendeten ihre ersten Deutschen Sprintmeisterschaften nach dem Hoffnungslauf. Gleiches galt für den Männer-Doppelvierer mit Frank Schmidt, Tobias Soika, Christian Schnetzke und Michael Wolter, der sich mit Stefan Winkler im Männer-Doppelzweier der Konkurrenz stellte. Im Einer konnte sich Michael Wolter über Vorlauf, Hoffnungslauf und Halbfinale mit dem zweiten Platz im B-Finale auf Rang acht rudern, was eine großartige Leistung ist. Allen Männern und Junioren gebührt großer Respekt, nachdem sie sich diesem hochkarätigen Feld aus Leistungssportlern gestellt und gute Rennen geliefert haben.

Nach einer reibungslosen und erstmals in Werder (Havel) ausgetragenen Deutschen Meisterschaft im Rudern, die sich wegen der detaillierten Organisation, den vielen Helfern und der guten Stimmung aller Beteiligten durch eine familiäre Wohlfühlatmosphäre auszeichnete, erhielten der Ruder-Klub und die Stadt Werder (Havel) unzählige positive Rückmeldungen von Sportlern, Trainern, Wettkampfrichtern und den angereisten Präsidiumsmitgliedern des Deutschen Ruderverbands. Diesen Dank möchten wir gern an die Freunde und Förderer des Rudersports weitergeben, allen voran an die Stadt Werder (Havel) und das Land Brandenburg, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Auch auf die regionalen Förderer konnte sich der Ruder-Klub erneut verlassen und mit ihnen eine rundum gelungene Meisterschaft organisieren. Unser großer Dank gebührt allen, die uns bei der Ausrichtung der 24. Deutschen Sprintmeisterschaften unterstützten!

Fotoalbum

Bericht über die DSM auf der DRV-Webseite

Text: Ulrike Hartmann

10.10.2020 24. Deutsche Sprintmeisterschaften (DSM)

Wir wünschen allen gutes Wetter, viel Spaß und Erfolg bei den 24. DSM.

Text: René Genz

06.10.2020 Potsdamumfahrt 3. Oktober 2020

Am Samstag trafen sich 8 Ruderer reichlich verspätet am Bootshaus. Fast alle Angemeldeten kamen nicht, dafür Unangemeldete, darunter auch 3 Jugendliche. Wir sind mit 2 unterbesetzten Vierern gerudert und waren eine sehr nette Truppe.

Da es dann schon recht spät war und der Wind stark wehte, entschlossen wir uns, nur bis Marquardt und zurück zu rudern.

Da die Sonne schien, war noch einmal sehr viel auf dem Wasser los, die Segler hatten eine Regatta.

Die Jugendlichen hatten Neuwasser und waren von der Natur an der Wublitz ganz begeistert. Gegen 12 Uhr holten wir die Boote bei Marquardt heraus und gingen zum „Alten Krug“, wo wir draußen aßen und tranken.

Danach ging es den gleichen Weg wieder zurück. Leider hatten wir wieder Gegenwind, der uns auf dem Zernsee recht heftig zusetzte. Kurz noch 15 Uhr legten wir wieder in Werder an, wo wir von einer Gondel mit Gondoliere begrüßt wurden, die für eine Konfirmation, die im Ruderhaus gefeiert wurde, gemietet worden war.

Insgesamt eine sehr schöne Fahrt, die Jugendlichen sollten wir regelmäßig einladen.

Text: Barbara Rink

05.10.2020 Wanderruderfahrt der Wanderruderwarte in Neuruppin 25. bis 27.9.2020

Freitagabend trafen sich 8 Wanderruderwarte aus Brandenburg zum Rudern und Austausch von Informationen in Neuruppin.

Wir aßen mexikanische Kartoffelecken und tranken irisches Bier.

In der Massenunterkunft mit 5 Doppelstockbetten übernachteten wir alle.

Am Samstag ruderten wir auf dem Ruppiner See Richtung Norden los. An Alt Ruppin vorbei ruderten wir über den Molchowsee, Tetzensee und Zermützelsee zum Tornowsee, den wir über ein romantisches Fließ erreichten.

Mittag machten wir auf der Rückfahrt in Stendenitz, wo wir sehr lecker aßen. Leider fing es schon an zu regnen und sollte auch nicht wieder aufhören. So mussten wir die letzte Stunde im Regen zurückrudern und kamen alle ziemlich nass beim Bootshaus an. Abends grillte Gränne und wir saßen im Clubraum sehr gemütlich zusammen.

Am Sonntag versuchten wir noch eine Ausfahrt. Da es aber ganz grau war und wieder regnete, brachen wir die Tour nach 4 km ab und fuhren nach Hause.

Text: Barbara Rink

24.08.2020 Absage der Havel-Ruderregatta am 12. September 2020

Liebe Obleute und Wettkampfrichter, liebe Ruder*innen,

leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir die Havel-Ruderregatta in diesem Jahr nicht durchführen werden.

In Anbetracht der bundesweit steigenden Infektionszahlen mussten wir diese Entscheidung zum Wohle der Gesundheit aller fällen. An jedem Wochenende ist die Inselstadt von Werder mit Touristen aus ganz Deutschland gut gefüllt. Wir erwarten, dass dies auch in drei Wochen noch der Fall sein wird. Dann können wir jedoch während unserer bunt gemischten Regatta nicht mehr gewährleisten, dass es nicht zu möglicherweise gefährdenden Kontakten zwischen Ruderern und Gästen kommen wird. Ein Absperren der Regattastrecke kommt für uns und auch für die Stadt Werder, mit der wir uns in allen wesentlichen Punkten eng abgestimmt haben, nicht in Frage, denn dadurch würde gerade der typisch offene und stimmungsvolle Charakter unserer Regatta verloren gehen. Wir möchten ebenso nicht riskieren, dass durch bei unserer Regatta auftretende Infektionszahlen die Durchführung der Deutschen Sprintmeisterschaften im Oktober gefährdet wird. Dort werden die Bedingungen auf der Inselstadt und während der Regatta andere sein, so dass insoweit die Durchführung realistisch ist.

Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht, denn wir wissen, dass uns in der Region die gemischten Regatten für dieses Jahr nun langsam ausgehen und gerade der Kinder- und Jugendbereich davon stark betroffen ist. Das trifft uns als Verein ebenso wie alle anderen Vereine, so dass wir für uns alle hoffen, dass dieser Altersbereich dennoch gut und motiviert über den Herbst und Winter kommt.

Wir bitten um Euer Verständnis und begrüßen Euch gern "in alter Frische" bei der Sprintmeisterschaft bzw. im nächsten Jahr bei unseren Regatten.

Mit rudersportlichen Grüßen,
Ulrike Hartmann
für den Ruder-Klub Werder (Havel)

Text: Ulrike Hartmann

24.07.2020 24. Deutsche Sprintmeisterschaften (DSM)

Die Informationsseite zu den 24. DSM ist online.

Text: René Genz

06.06.2020 Es gibt Neuigkeiten

Liebe Mitglieder, mit dem Stand vom 04.06.2020 ergeben sich folgende Änderungen: die aktuellen Hinweise zu den Verhaltensregeln und den Trainingsmöglichkeiten findet ihr im Verein. Bitte beibt gesund. Viel Spaß im Sport.

Die Übernachtung bleibt unverändert ausgesetzt.

Text: Sibylle Kumm-Kottke

20.05.2020 Sperren weiterhin aktiv

Training, Kraftraumnutzung und Übernachtungen sind bis auf weiteres nicht möglich.

Text: René Genz

26.04.2020 Ein kleiner Gruß

Das kommt wieder, aber bis dahin immer Abstand halten und schön gesund bleiben! Euer Ruderklub Werder (Havel) 1918 e.V.

Foto: Werner Tietze

22.04.2020 Kein Grund zur Entwarnung.

Aufgrund der aktuellen Situation bleibt das Training weiterhin untersagt bis zum 8. Mai 2020. Das DRV Masters-Championat am 06./07.06.2020 wurde abgesagt.

Text: René Genz

20.03.2020 Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. ... Halten Sie sich an die Regeln.

Liebe Mitglieder, bis zum 19. April 2020 sind alle Veranstaltungen abgesagt. Das Training im Bootshaus oder auf dem Gelände wird ALLEN Mitgliedern untersagt. Diese Entscheidung entspricht den Vorgaben der Bundesregierung. Wir hoffen Ihr bleibt alle gesund und seid füreinander da.

Text: Der Vorstand 17.3.2020

04.03.2020 Bronze, Silber und Gold für Werders Ruderer auf dem Ergometer und im Wald

Nachdem sich der Nachwuchs des Ruder-Klubs Werder während der Winterferien im Erzgebirge im Skilanglauf und Rodeln geübt hat, ging es von den Brettern auf den Waldboden. Beim Potsdamer „RuKa-Lauf“ der Ruderer und Kanuten in der Pirschheide konnten die konditionellen Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden. Am besten gelang dies Julius Anders, der die 4,5 Kilometer in Bestzeit lief und als Erster die Ziellinie überquerte. Auch Matilda Schneider lief ein tolles Rennen über 3,0 Kilometer und konnte die Mädchen-Konkurrenz für sich entscheiden, dicht gefolgt von ihrer Trainingskumpeline Mia Minou Sobeck.

Insgesamt steigerten die Damen des Vereins die positive Erfolgsbilanz bei diesem Laufwettkampf. Inken Blohm erreichte den dritten Platz bei den B-Juniorinnen und A-Juniorin Lara Kirschnick kämpfte sich über 6 Kilometer durch und wurde dafür ebenso mit dem Spitzenplatz belohnt. Die Muttis von den zuvor erfolgreichen Mädchen gaben sich auf der langen Distanz auch keine Blöße, so dass die Familien Schneider und Sobeck mit reicher Urkunden- und Sachpreisausbeute nach Werder zurückkehren konnten. Auch die Trainerin Kerstin absolvierte nach langer Zeit wieder einen tollen Wettkampf und komplettierte das reine Werderaner Podium, bevor noch tapfer die Kinder-Staffel absolviert wurde.

Am vergangenen Samstag standen nun die offenen Ergometer-Landesmeisterschaften in Schwedt an der Oder an. Besonders erfolgreich waren hier Ina Marré als Vizemeisterin der 12-jährigen Mädchen, Malina als Zweite bei den Frauen und Nils-Torben Maßnick als Dritter bei den Männern. Bei unserem Klassiker, dem Familien-Zweier, wurde von den Maßnicks zum wiederholten Male grandios ein dritter Platz eingefahren. Auch Tim und Lara Kirschnick wurden hier für ihre tolle Leistung geehrt. Am Ende standen in kurzer Zeit sowohl der Schul- als auch der Junior-Vierer an, bei dem zunächst die Schüler des Ernst-Haeckel-Gymnasiums Inken, Artjom, Lara und Julius einen dritten Platz erruderten und kurz danach die Junioren Inken, Lara, Artjom und Jonathan ein tolles Rennen fuhren und den Pokal nach Hause holten.

In nicht allzu langer Zeit geht es in den beliebten Booten wieder aufs Wasser, um an die athletischen Leistungen anknüpfen zu können. Zuvor jedoch laden wir am

21.03.2020 ab 14.00 Uhr

alle Ruderinteressierten zum „Tag der offenen Tür“ in unser Bootshaus ein.

Fotostrecke

Text & Foto: Ulrike Hartmann

29.01.2020 Der Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918 e. V. stellt sich vor

Wir möchten uns allen Bewohnern der Stadt Werder (Havel) und den umliegenden Gemeinden vorstellen, um das Interesse zu wecken, möglicherweise selbst einmal in einem unserer Ruderboote zu sitzen.

Der Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918 e. V. trägt sein Gründungsdatum im Namen. Unser (eigenes) Bootshaus befindet sich auf der Nord-Ost-Seite der Werderaner Insel zwischen den Sportanlagen des Werderaner Fußballclubs und dem Werderaner Segelverein und ist ständiger Zwischenstopp vieler befreundeter Rudervereine aus Nah und Fern. Von uns wird ebenso die in der Föhse gelegene Regattastrecke der Stadt Werder (Havel) genutzt, dort kann man als Inselbesucher fast auf Tuchfühlung mit unseren trainierenden Ruderern kommen.

Wir sind ein gut gewachsener Verein, der seine Mitglieder aller Sparten glücklich macht und einen seiner Schwerpunkte im Kinder- und Jugendsport sieht. Unsere Mitglieder sind zwischen sechs und 94 Jahre alt. Insgesamt kommen wir auf die Anzahl von 135 Mitgliedern, unter denen auch Weltmeister und Olympiasieger sind. Wir sind ein engagierter Verein, der sich wegen des positiven städtischen Umfelds in seiner Mitgliederzahl stetig entwickelt:

Unsere Kindergruppe im Altersbereich bis zu 10 Jahre trainiert einmal wöchentlich (donnerstags in der Turnhalle im Winter/freitags im Bootshaus von Frühjahr bis Herbst) und lernt dabei spielerisch die Grundkenntnisse des Ruderns.

Ab der Altersklasse 11 erhöht sich die Anzahl der wöchentlichen Trainingsstunden, so dass die Sportler dann bald in ihren Mannschaftsbooten an den landesweiten Regatten teilnehmen können. Die Wettkampfruderer trainieren bis zur Altersklasse 14 drei bis vier Mal, ab dem Juniorbereich fünf Mal in der Woche.

Unsere Masters-Ruderer ab der Altersklasse 27 formieren sich seit geraumer Zeit zu einer leistungsstarken Gruppe, die in 2019 sehr erfolgreich an nationalen und internationalen Regatten und (jeweils im Winter) Ergometer-Wettkämpfen teilnahm.

Auch die naturliebenden Freizeitruderer der Damen und Herren finden sich regelmäßig zu Ausfahrten in Booten oder auf Fahrrädern zusammen. Die Senioren halten sich ebenso durch mehrmaliges wöchentliches Training fit. Verstärkt auf den heimischen Gewässern und auf den Flüssen und Seen der gesamten Bundesrepublik sind unsere Wanderruderer unterwegs und sammeln viele Kilometer für die Fahrtenwettbewerbe. Wer dementgegen nicht ins Boot steigen möchte, hat die Möglichkeit, seinen Körper im Kraftraum zu stählen.

Im Jahr 2018 feierten wir unseren 100-jährigen Geburtstag. Gleichzeitig war die Ruder-Bundes-Liga erstmals bei uns zu Gast, wobei wir in einer Woche im Juni allein vier Regatten veranstaltet haben. Ebenso in diesem Jahr verließ uns unsere Vorsitzende Dr. Brigitte Ahrenholz, die sich mit Ralf Brudel und Kerstin Kowalski in den Siegeszug der (mehrfachen) Olympiasieger einreihte. Mit Michael Wolter haben wir aktuell wieder einen erfolgreichen Masters-Ruderer in unseren Reihen.

Unser Ruderrevier ist die schöne Havel sowie ihre angrenzenden Gewässer. Der nah gelegene Glindower See ist einer der saubersten Seen in Brandenburg. Bis Potsdam rudern wir etwa zehn Kilometer, gern gefahren wird auch die Umfahrt um die „Insel“ Potsdam, mit Anschluss an Berlin.

Besonders hervorzuheben die herrliche Lage unseres Bootshauses. Wenn wir auf unserem Balkon sitzen, ist es wie im Urlaub. Das Urlaubsfeeling und unser „Höhenklima“ inmitten von Weinbergen wirken sich auf die gute Stimmung im Verein aus; es gibt einen großen Zusammenhalt zwischen Jung und Alt. Das hilft wiederum bei der Veranstaltung unserer gut besuchten Regatten; unser Regatta-Team ist beliebt und bewährt. Seit 1953 veranstalten wir jährlich mindestens zwei Regatten auf der Föhse. Während des Baumblütenfestes radeln wir gemeinsam durch die Obstplantagen und lassen uns von unserem vereinseigenen Weinbauern bewirten. Bei unseren Arbeitseinsätzen gibt es auf unserem Bootshaus-Grundstück immer etwas zu tun, damit sich die zahlreichen Gäste aus ganz Deutschland bei uns wohl fühlen.

Wer unseren Verein noch näher kennen lernen möchte, den laden wir am

21.03.2020 für die Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

zu unserem Tag der offenen Tür ein. Das Mitbringen von Sportbekleidung ist erwünscht, um eigene Erfahrungen im Ruderboot sammeln zu können.

Thomas Dosk
Vorsitzender des Ruder-Klubs Werder (Havel)

Text: Ulrike Hartmann

19.01.2020 Auszeichnung für Sibylle Kumm-Kottke

Auf der Sportgala im Dezember 2019 wurde Sibylle Kumm-Kottke mit dem Ehrenamtspreis Sportsympathiegewinner 2019 ausgezeichnet.

Online zum PNN-Artikel "Mit Herzblut und dem Gehör für Kritik".

Vom PNN-Mitarbeiter Tobias Gutsche bereitgestellte Kopien der PNN-Artikel:

Text: René Genz

13.01.2020 Bilder vom Neujahrsbrunch online

Fotostrecke

20.12.2019 Neujahrsbrunch

Was: die Ruderfamilie begrüßt das neue Jahr 2020 bei einer gemütlichen Runde

Wann: am Sonntag, 12.01.2020, ab 10:00 Uhr

Wo: im Bootshaus

Was: jeder Teilnehmer bringt wie immer zur Bereicherung des Buffets etwas Leckeres mit

Getränke wie Kaffee, Tee, Sekt, Wein, Bier werden besorgt.

Bringt bitte gute Laune und wer möchte Fotos mit. Zur besseren Planung meldet euch bitte bis zum 09.01.2020 bei Wegener, Wolfgang Tel. 03327 71915 oder 01577 579 6309

Text: Wolfgang Wegener

19.12.2019 Weihnachts- und Neujahrsgruß

Wir wünschen allen Sportfreundinnen und Sportfreunden ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2020

Foto: Werner Tietze

26.11.2019 Liebe Freunde des Wanderruderns!

Es ist wieder soweit: vom 21.5. (Himmelfahrt) bis zum 24.5.2020 habe ich Boote und Unterkünfte in Zernsdorf (KW) für uns gebucht. Dafür würde ich gern bis Januar die Anzahl der Ruderer und Fahrradfahrer durchgeben.

Danke Barbara

21.10.2019 Barbara beim Wanderruderwarterudern in Zernsdorf

Am 18.10.19 bin ich über Potsdam mit der Bahn via Saarmund/Flughafen Schönefeld und KW nach Zernsdorf gefahren. Da mein 1. Zug ausgefallen ist, bin ich 1 Stunde später angekommen. Im Bootshaus brannte ein schönes Feuer im Kamin und wir saßen gemütlich zusammen.

Am Samstag früh gingen 7 Wanderruderwarte um 9 Uhr auf das Wasser. Das Wasser war ganz spiegelglatt und der Himmel bewölkt. Über den Krüppelsee, die Dahme und den Dolgensee ruderten wir nach Prieros. An der Schleuse Prieros zogen wir die Boote mit der Bootsschleppe auf einer Gleislore zum Mühlenflies, da die Schleuse nicht mehr im Betrieb war. Kurz danach ruderten wir auf einem sehr schmalen Bach „Zum Tiefen See“. Detlev hatte extra Gartenschere und Säge mitgenommen, um den Weg frei zu machen. Am Ende des Sees legten wir an, um im Gasthof zu essen. Gemütlich machten wir uns auf den Rückweg: wir kamen bei Dunkelheit an und wurden mit einem Feuerwerk am anderen Ufer in Senzig begrüßt.

Sonntag früh ging es nur noch zu sechst auf das Wasser. Wir schleusten bei der „Neuen Mühle“ und ruderten auf der Dahme zum „Langen Zug“, wo wir im „Gasthof für Wasserfreunde“ einkehrten. Bei Sonnenschein und Windstille kehrten wir nach Zernsdorf zurück.

Text: Barbara

10.10.2019 Potsdamumfahrt am 3.10.2019, dem Tag der deutschen Einheit

Um 10 Uhr trafen sich 7 Ruderer aus Brandenburg und 5 aus Werder beim Ruderclub.

Bei sonnigem, aber auch windigen Wetter starteten wir unter der Eisenbahnbrücke durch über den Zernsee, auf dem auch einige etwas nass wurden, zur Wublitz, wo es ruhig wurde. Auf dem Sacrow-Paretzer-Kanal hatten wir schönen Schiebewind. Auch auf dem Jungfernsee waren wenig Boote unterwegs.

Beim Babelsberger Park holten wir die Boote aus dem Wasser und machten Picknick.

Beim Museum Barberini und Herrmannswerder vorbei ruderten wir über den Templiner See, wo wir beim Seekrug einen letzten Steuermannswechsel vornahmen. Wir nahmen die Abkürzung über den Petzinsee, durch den Wentorfgraben, in dem einigen im Wasser liegende Stämme umschifft werden mussten, wieder nach Werder.

Nach 6 Stunden und 35 km sind wir wieder gut angekommen.

Text: Barbara Rink

09.10.2019 Hochzeit!

Die Mitglieder des Ruder-Klubs gratulieren dem Brautpaar

Christina & Johannes

herzlichst zu ihrer Vermählung.

Beschreibung

Foto: privat

09.10.2019 Ein erfolgreicher Herbst für Werders Ruderer

Ereignisreiche Wettkampfwochen liegen hinter den Sportlern des Ruder-Klubs.

Den Beginn machte der Masters-Ruderer Michael Wolter, der bei den FISA World-Masters auf dem ungarischen Velencer See in Renngemeinschaft die Silbermedaille im Doppelzweier und Bronze im Doppelvierer gewann.

Gerade frisch aus Ungarn zurück, folgten für Michael und die Wettkampfruderer des RKW die Offenen Landesmeisterschaften auf dem Brandenburger Beetzsee, wo der Ruder-Klub Werder (Havel) in der Gesamtwertung auf Rang 10 von 35 teilnehmenden Vereinen einkam. Zu diesem guten Endergebnis trug eine Vielzahl an Sportlern bei.

Im Kinderbereich freuten sich Leander Model und Leo Kruse über ihre erste Medaille, als sie mit ihrem Doppelzweier der Altersklasse 12/13 als Drittplatzierte am Siegersteg anlegten. Oskar Mühlig erkämpfte sich die Silbermedaille in seinem Einer der A-Junioren. Ebenso über eine Silbermedaille freuten sich Florian Brösicke, Jonathan Wintz und Steuermann Nick Kriening in ihrem Doppelvierer der B-Junioren in Renngemeinschaft mit Potsdam und Plaue (Havel). Im weiblichen Pendant ruderte Leia-Sophie Hahne in Renngemeinschaft mit Sportlerinnen aus Königs Wusterhausen und Frankfurt (Oder) erfolgreich zu Bronze. Der international erfahrene Senior in der Gruppe – Michael Wolter – bestritt nur wenige Tage nach seiner World-Masters-Teilnahme gleich vier Rennen und errang hierbei zwei Silbermedaillen; im Einer und im Doppelzweier.

Unter großem Jubel des Fanblocks ruderten Sibylle Kumm-Kottke, Marco Kruse, Frank Schmidt und Tobias Soika sowie Steuermann Florian Brösicke zu Gold im Gig-Doppelvierer, knapp gefolgt von Christian Schnetzke und seinen Potsdamer Renngemeinschaft. Kurz danach gab es eine Premiere auf den Landesmeisterschaften: es ging erstmals ein reiner Werderaner Senioren-Mixed-Achter an den Start. Die oben genannte erfolgreiche Vierermannschaft wurde ergänzt durch die am Vorabend (extra) aus Australien angereiste Malina Maßnick, Sinja Blohm, Michael Wolter, Ulrike Hartmann und Elke Birke aus Schwedt (Oder) an den Steuerseilen. Seit langem kam auf dieser Regatta wieder ein Achter-Feld zusammen, und dann gingen gleich sieben Boote aus Berlin und Brandenburg an den Start. Nach intensiver Riemen-Ausbildung am Vorabend wuchs die Mannschaft schnell zu einer Einheit zusammen. Der knappe 7. Platz ist ausbaufähig; an den Trainingsplänen wird bereits gearbeitet.

Dass die Masters-Ruderer des Vereins nun „Blut geleckt“ haben, zeigten sie gleich am anschließenden Wochenende bei der Traditionsregatta „Rund um den Wannsee“. Dort kämpften sie sich im Achter über die 15 km lange Distanz zum Sieg in ihrer Altersklasse und erreichten insgesamt den 3. Platz.

Am gleichen Wochenende vertrat Florian Brösicke die Werderaner Farben bei einem exotischen Ausflug zum Bogenlauf, wo er als vielseitig begabter Sportler mit seiner Mannschaft bei den Niederländischen Meisterschaften in den nationalen Farben des DBSV antrat und in der Nachwuchswertung glattweg gewann.

Und damit nicht genug, trat er am gleich am ersten Oktober-Wochenende mit Jonathan Wintz, Nick Kriening und zwei Ruderern aus Plaue (Havel) und Rathenow bei der Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ an, wo der Junioren-Doppelvierer souverän siegte.

Mit Herbstbeginn und Ende der Regattasaison startet nun das intensive Ausdauer- und Krafttraining, um im Frühjahr ebenso erfolgreich in die dann anstehenden Rennen starten zu können. Denn das ewige Motto lautet: „Im Winter wird der Ruderer gemacht!“

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Text: Ulrike Hartmann

08.09.2019 64. Havel-Ruder-Regatta in Werder

Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Ruderbedingungen war die Havel-Ruder-Regatta am ersten Septemberwochenende für Sportler, Gäste und das Regatta-Team des Ruder-Klubs ein schönes Erlebnis.

Zwar war das Starterfeld wegen des parallel in München veranstalteten Bundeswettbewerbs und der anstehenden World-Masters (unter Werderaner Beteiligung) etwas dezimiert. Dennoch lieferten sich die Ruderer aus ganz Deutschland packende Rennen um die begehrten Obstkörbe und ließen es sich nicht nehmen, am Siegersteg die herzlichen Umarmungen und Gratulationen unter anderem von Bürgermeisterin Manuela Saß entgegen zu nehmen.

Durch freundliche Ansprachen und mutiges „Ausbremsen“ wurden in diesem Jahr die Sportbootführer dazu veranlasst, den Wellenschlag zu minimieren, so dass die Sportler relativ ungehindert ihre Rennen rudern konnten.

Auch für die Sportler des Ruder-Klubs war es ein erfolgreiches Wochenende. Inken Blohm konnte gleich an beiden Tagen ihren Einer der 14-Jährigen Mädchen gewinnen, während die Schwester als Wettkampfrichter-Assistentin die Rennen mal aus einer anderen Perspektive verfolgte und eingriff, wenn es nötig war. Ganz knapp unterlag Leia-Sophie Hahne ihrer Konkurrentin im Juniorinnen-Einer und verpasste nach einem harten Bord-an-Bord-Kampf um nur drei Zehntel den Sieg.

Jonathan Wintz und Florian Brösicke konnten sich am Samstag über ihr erfolgreiches Doppelzweier-Rennen und die errungenen Medaillen freuen. Im Doppelvierer in Renngemeinschaft mit der Potsdamer Rudergesellschaft und dem RC Plaue (Havel) wurde es ein sehr guter und hart umkämpfter zweiter Platz. Gleiches gelang Florian am Sonntag im Leichtgewichts-Einer der Junioren und dort in der ersten Leistungsklasse.

In Vorbereitung auf die nun in Ungarn anstehende FISA-World-Masters-Regatta testete Michael Wolter sowohl den Einer als auch den Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Oliver Papenbrock aus Neuruppin, und dies mit tollen Ergebnissen. Gleich drei Mal legte er am Siegersteg an und wird nun die Werderaner Farben auf internationalem Terrain erfolgreich vertreten.

Ohne das bewährte Regatta-Team des Ruder-Klubs und die große Unterstützung von allen Seiten wäre die Havel-Ruder-Regatta nicht zu meistern, so dass der Dank des Ruder-Klubs an die Stadt Werder (Havel) und an die vielen Sponsoren und Freunde des Rudersports geht, ohne die unter anderem auch die gut gefüllten und gern gesehenen Obstkörbe nicht an die Ruderer überreicht werden könnten. Hierbei sei an dieser Stelle besonders zu erwähnen, dass sich in dankenswerter Weise das Ärzte-Team der Neurologischen Reha-Klinik in Beelitz-Heilstätten im ehrenamtlichen „Schichtwechsel“ um die Gesundheit der Sportler sorgt und im Notfall zur Stelle ist.

Nachdem von einer Vielzahl an helfenden Händen am Sonntag all das abgebaut war, was sie am Freitag zuvor für die durchzuführende Regatta auf die Beine gestellt hatten, erklang zum Abschluss der lautstarke Schlachtruf des Ruder-Klubs über das Gelände an der Regattastrecke. Denn nach der Havel-Ruder-Regatta ist vor dem nächsten Masters-Championat. In diesem Sinne:

„Hacke Makuja – Kille Wau Wau!“

Text: Ulrike Hartmann

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02.07.2019 Wanderrudertour nach Rathenow Juni 2019

Am 21.6.19 haben wir uns um 10 Uhr bei der Pension Paasche in Rathenow, die direkt an der Einmündung des Stadtkanals in die Havel (Kilometrierung 104) liegt, zu Zehnt getroffen. Wir waren alle begeistert von unserer Unterkunft. Um 11 Uhr hat uns Heinz vom Ruder-Club Wiking 2 Boote herausgegeben: einen Vierer und einen Zweier, der relativ schwer war, jeweils mit Steuermann. Ich bekam den Schlüssel des Bootshauses und so konnten wir starten. Bei Temperaturen über 30 Grad ruderten wir nach Süden nach Milow, wo wir nach einem Erfrischungsgetränk, im nahegelegenen Park unser Picknick einnahmen. Gegen 17 Uhr konnten wir unsere Zimmer beziehen und anschließend zum Essen „Am alten Hafen“ gehen.

Am Samstag ruderten wir durch die Stadtschleuse nach Norden Richtung Havelberg, bogen aber bei km 112 nach Osten in die Hohennauer Wasserstraße ein, die nach 2 km in den Hohennauer See einmündet. Dort hatten wir etwas mit Wind zu kämpfen. In Semlin trafen wir uns mit den Radlern und aßen jeder ein leckeres Fischbrötchen. Zurück waren wir schneller, nach telefonischer Voranmeldung klappte auch diesmal die Schleusung flott und wir waren pünktlich zu unserer Führung durch den Optikpark. Uns wurde erläutert, dass sich der Ausbau des Mühlenkomplexes durch die Nachnutzung als Musikschule, Cafe und Konzertsaal gelohnt habe. Auf einem ausrangierten Schlepper gingen wir unter der Brücke zum Optikpark, wo wir eine kleine Floßfahrt auf einem kleinen Havelarm machten, die Besonderheiten der Bepflanzung erklärt bekamen, einige Bauhausräume, optische Täuschungen und Farbpyramiden sahen. Eine sehr lebendige schöne Führung.

Anschließend gingen wir in dasselbe Restaurant wie Freitag und aßen und tranken lecker. Anschließen saßen wir wieder gemütlich bei unserer Pension zusammen.

Am Sonntag machten wir eine kleine Rundfahrt, indem wir nach Süden ruderten und in die Mögeliner Havel abbogen. Teilweise war die Strecke sehr eng, sodass wir nicht richtig rudern konnten und uns mit den Paddeln abenteuerlich vorwärts bewegten. Eine sehr schöne Abschlussfahrt, insgesamt waren wir 72 km gerudert. Um 12 Uhr gaben wir die Boote zurück, zahlten unser Rollgeld und fuhren wieder nach Hause.

Text: Barbara Rink

18.06.2019 DRV-Masters-Championat in Werder (Havel)

Am Himmelfahrtswochenende trafen sich die Masters-Ruderer zu einem ersten, konzentrierten Wettkampfwochenende in Werder (Havel), bevor mit den offenen Deutschen Masters-Meisterschaften in Hamburg und den FISA-Masters weitere Saisonhöhepunkte auf die Aktiven warten.

Wie jedes Jahr war das Masters-Championat eine gelungene Mischung aus guten und fairen Wettkämpfen und einer entspannten Atmosphäre, die an ein Familientreffen erinnert. Die malerische Kulisse der Werderaner Altstadtinsel rundete dieses Bild ab.

Insgesamt kamen 428 Aktive nach Werder (Havel), davon 147 Damen und 278 Herren. Das Durchschnittsalter bei den Damen lag bei rund 49 Jahren, bei den Herren bei gut 55 Jahren. Der älteste Teilnehmer hatte das Alter von 84.

Eine gute Vorbereitung zu den offenen Deutschen Masters-Meisterschaften, die zum Masters-Championat in einem Abstand von vier Wochen liegen, waren die Ranglisten-Rennen, die in einzelnen Bootsklassen ausgefahren wurden.

Hier sicherten sich die Siege am Samstag im Masters-Männer-Einer der Altersklasse C Stephan Doering von der RR der Turngemeinde Berlin, im Masters-Frauen-Doppelzweier der Altersklasse B Geertje van Gulik und Ingar Seemann vom Hamburger-Ruderinnen-Club, im Masters-Männer-Einer der Altersklasse E Olaf Klein vom Landshuter Ruderverein und im Masters-Männer-Doppelzweier der Altersklasse D Thomas Schulze und Mike Jungermann vom RC Oberhavel Hennigsdorf. Die Sieger und die ersten drei Ranglisten-Platzierten freuten sich am Siegersteg über die gewohnt herzlichen Gratulationen unter anderem von Doppel-Olympiasiegerin Kerstin Hartleib und über den FruchtSecco im Bootshaus-Design.

Den Abend ließen ein Teil des Organisations- und Wettkampfrichter-Teams gemütlich auf dem Wachtelberg mit Manfred Lindickes Köstlichkeiten bei Sonnenuntergang ausklingen.

Der Sonntag bot dann beim Masters-Frauen-Achter der Altersklasse D ein „totes Rennen“ zwischen der Renngemeinschaft Oberhavel Hennigsdorf/RC Tegel/Preußen Saffonia und der Renngemeinschaft Meißener RVC Neptun/Pirnaer RV/RC Alt-Werder Magdeburg. Selten gab es einen so knappen Zieleinlauf, der von der auf die 100stel Sekunde genauen Zielkamera eingefangen wurde.

In die Siegerlisten der Ranglistenrennen konnten sich am Sonntag eintragen: im Masters-Männer-Einer der Altersklasse D Olaf Klein vom Landshuter Ruderverein, im Masters-Frauen-Doppelzweier der Altersklasse C Ina Bauer und Silke Schulze vom RC Oberhavel Hennigsdorf, im Masters-Männer-Doppelzweier der Altersklasse C Sven Gierspeck und Christian Spitzer von der Renngemeinschaft Lobensteiner RV / Triton Leipzig und in der Altersklasse E waren dies Olaf Strauß und Helmut Krause von der Berliner Renngemeinschaft RaW / BRC.

Fotos von vielen Rennen und Teilnehmern finden sich auch auf der Facebook-Seite des Verfassers. Im nächsten Jahr wird das beliebte Masters-Championat wiederum am ersten Wochenende im Juni stattfinden. Und auch in diesem Jahr bedanken sich die Masters und der ausrichtende Ruder-Klub bei der Stadt Werder (Havel) sowie allen Förderern und Freunden des Rudersports, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich wäre.

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Text: Georg Grützner
Masters-Beauftragter des Deutschen Ruderverbands
und Ulrike Hartmann
Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918 e. V.

14.05.2019 Erfolgreiche Kinderregatta auf dem Beetzsee

Mit Medaillen bestückt und mit Preisen ausgestattet kehrten die Werderaner Ruder-Kinder am zweiten Maiwochenende vom Brandenburger Beetzsee zurück, nachdem sie bei der 24. Kinderregatta erfolgreich gerudert sind.

Lena Schröder und Inken Blohm hatten bereits bei der Fürstenwalder Langstrecke gezeigt, dass sie nach wie vor gut im Mädchen-Zweier harmonieren. Mit dem zweiten Platz bestätigten sie diese Leistung nun und legten als erstes Boot der Trainingsgruppe am Siegersteg an. Auf dem Siegerpodest wurden sie dann mit Medaillen und tollen Sachpreisen geehrt – der Ruder Club Havel Brandenburg hatte wieder eine gelungene kindgerechte Regatta veranstaltet.

Beachtenswert war auch die Leistung von Jannik Körner, der nach nur wenigen Ruder-Einheiten erstmals bei einer Regatta an den Start ging und mit Artjom Kochevenko im Doppelzweier der 13/14-Jährigen Jungen über 1.000 Meter ein gutes Rennen ruderte.

Inken konnte als Drittplatzierte in ihrem Einer gleich zum zweiten Mal am Siegersteg anlegen und freute sich über Bronze im Rennen der 14-Jährigen Mädchen. Lena machte es in ihrem Rennen der 13-Jährigen Mädchen für das Publikum sehr spannend und siegte nach heißem Kampf mit nur 1/100 Sekunde Vorsprung vor der Konkurrenz.

Die jüngeren Jungs sammelten erstmals im Doppelzweier bzw. -vierer Regatta-Erfahrungen, und das gleich auf ihren 1.000 Meter langen Rennen. Hier lautet das Motto – wie für die anderen Sportler – Übung macht den Meister, damit es bei der nächsten Regatta weiter vorwärts gehen kann.

Siegerbild

Text & Foto: Ulrike Hartmann

04.05.2019 Von der 1. erfolgreichen Ruderregatta zum Baumblütenlauf

Begleitet von winterlichen Temperaturen ging es für die Werderaner Ruderer am 13. April zur 1. Regatta. Die Wettkampfstrecke lag bei 8 km, welche Florian Brösicke und Konrad Jachmann im Doppelzweier als 1. bei den 15/16-Jährigen Junioren für sich entscheiden konnten. Dem Mädchen- Doppelzweier mit Inken Blohm und Lena Schröder gelang gleiches bei den 13/14-Jährigen Mädchen. Mit besonderer Spannung wurde der erste Regattastart unserer Männer im Gig-Doppelvierer mit Steuermann verfolgt. Von 22 Booten erkämpften sie sich die gesamtbeste Zeit auf den 8 km. Nur ein Zeitbonus verhinderte um 3 Sekunden, dass unsere glücklichen Männer Ulrich Schröder, Frank Schmidt, Christian Schnetzke, Michael Wolter mit Steuermann Nick Kriening den Pokal mit nach Hause nehmen konnten. Unsere symphatischen Masters können Sie am 1. und 2. Juni in Werder zum Masters-Championat anfeuern. Hier startet Michael Wolter - Europameister aus dem Jahr 2018 - mit seinem Team im Renndoppelvierer zur Zwischenprobe auf dem Weg nach Ungarn zur Weltmeisterschaft, wo 5000 Masters-Ruderer um die Titel kämpfen werden.

Dass Ruderer schnelle Läufer sind, zeigte sich kürzlich beim Baumblütenlauf. In der Altersklasse der Jungen 13 gewann Julius Anders, bei den Jungen 14 Jahre Jannik Körner, bei den Jungen 15/16 Jahre Florian Brösicke, der direkt zurück zu Konrad lief, um ihn bis zum Ziel anzufeuern, großartig. Marie Schlender gewann bei den Frauen und bekam neben Christopher Linke einen besonderen Podiumsplatz. Christopher Linke ist vorgeschlagen zum Leichtathlet des Monats April - Abstimmung dazu läuft. Lena Schröder wurde bei den 13-Jährigen Mädchen 2. Den 3. Platz erliefen sich Cornelius Anders, Inken Blohm, Konrad Jachmann und Aiko Blohm. Nils-Torben Maßnick führte die ersten Runden der Männerklasse, überließ dann aber Christopher und Marco das Rennen. Allen Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Spaß sowie weiterhin viel Erfolg in der weiteren Saison.

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Text: 30. April 2019 Sibylle Kumm-Kottke

28.04.2019 Umzug zum 140. Baumblütenfest

Wie immer waren wir Ruderer mit einer starken Mann-Frauschaft beim Blütenumzug in unserer Stadt vertreten.

Mit dem Männerachter, der schon beim Fest zum 100. Ruderjubiläum für Aufsehen sorgte, zeigte sich unser Verein von der sportlichsten Seite. Dass die Ruderer im Boot in Fahrtrichtung rückwärts sitzen, zeigten die Herren in dem sie die gesamte Strecke auch rückwärts liefen.

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Text: Werner Tietze

04.03.2019 Pokale und Medaillen für die Werderaner (Ergometer-)Ruderer

Am ersten Märzwochenende fanden sich die Ruderer aus Berlin und Brandenburg in Schwedt ein, um bei dem dortigen Ergo-Cup ihre Landesmeister zu ermitteln und die Werderaner Sportler mischten kräftig mit.

Sowohl Leia-Sophie Hahne, Florian Brösicke mit neuer Bestzeit als auch Konrad Jachmann im Leichtgewicht wurden für ihre Leistungen im Rennen der 15/16-Jährigen geehrt. Im Familienzweier siegten nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen Vater Christian und Sohn Nils Maßnick, unterstützt von dem lautstarken Fan-Block und der live aus Australien zugeschalteten Tochter Malina. Die Bronzemedaille ging hier an die Gebrüder Borg/Köhn.

Sehr souverän fuhr Christian Schnetzke im Masters-Rennen zum Sieg, er konnte auf den imaginären 1.000 Metern sogar noch taktieren und sich seine Kräfte einteilen. Da machten sich die Loipenkilometer aus dem Skilager bemerkbar.

Spannend machte es der Vierer des Ernst-Haeckel-Gymnasiums. Den dort lernenden Schüler Oskar Mühlig, Aiko Blohm, Daniel Köhn und Florian Brösicke wurde wegen des Altersunterschiedes zur Konkurrenz ein Rückstand von über zwei Minuten angelastet, den sie jedoch mit großer kämpferischer Leistung aufholten und sich am Ende auf dem Siegertreppchen einen großen Pokal überreichen lassen konnten.

Die ersten drei des Vierers gingen kurze Zeit später in ihren Einzelrennen im Junior- und Erwachsenenbereich an den Start, wo sich Aiko Blohm um neun Zehntel Sekunden gegen Nick Kriening im Leichtgewichtsrennen durchsetzte und Daniel Köhn für seinen dritten Platz im Leichtgewichts-Männer-Rennen geehrt wurde. Ullrich Schröder erruderte sich mit einer starken Leistung den Titel des Vize-Landesmeisters.

Für einen furiosen Abschluss sorgte das Rennen des Vereinsvierers. Nils Maßnick legte stark vor, Leia-Sophie Hahne hielt das Niveau, Jonathan Wintz kämpfte weiter und die spontan eingewechselte Lena Schröder lieferte ein tolles Rennen, hatte aber gegen die männliche Konkurrenz aus Berlin und Rüdersdorf keine Chance.

Es war für alle ein spannender und erfolgreicher Wettkampftag, der Ansporn und Kraft gibt für die anstehende Regattasaison.

Text: Ulrike Hartmann