Weinprobe im Bootshaus mit dem Weinbau Dr. Lindicke
In diesem Jahr gestaltete der Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918
e.V. ein geselliges Beisammensein im Sommer auf besondere Weise.
38 Ruderkameraden, Ruderkameradinnen sowie Freunde und
Bekannte trafen sich am 18. Juli 2026 zu einer Weinprobe mit dem
Weinbau Dr. Lindicke aus unserer Heimatstadt. Das Motto des
Abends lautete: „Wein und Weste“. Wer hat und möchte, erschien
mit Weste.
Bestens vorbereitet durch die Familien Wegener, Herrmann und
Lindicke startete die Weinprobe um16:30 Uhr Werderscher
Muckerzeit. Als Proben wurden insgesamt 6 unterschiedliche Weine
vorgestellt. Es begann mit einem Rosé-Secco, danach folgten ein
Gutswein, ein Ortswein, ein Lagenwein und ein Premiumwein. Den
Abschluss bildete ein Regent-Réserve von 2020.
Unser Ruderkamerad Dr. Manfred Lindicke erklärte die Unterschiede
zwischen den verschiedenen Weinen und gab Erklärungen zu den
Vorgaben des deutschen Weingesetzes sowie dessen mitunter
bürokratischen Hürden. Zusätzlich erfuhren wir viel über die
Geschichte des Weinbaus in Werder (Havel) und den Weinbau Dr.
Lindicke, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feierte.
Nach der Weinprobe wurde noch lange mit einem Glas Wein im
Bootshaus gemütlich zusammen gesessen. Es wurden Anekdoten
erzählt, Lustiges über Wein und Weinbauern vorgetragen, über alte
Zeiten gesprochen sowie viel gelacht. Am späten Abend gingen alle
nach einer sehr schönen Veranstaltung froh gestimmt nach Hause.
Vielen Dank nochmals den fleißigen Organisatoren, dem Weinbau
Dr. Lindicke und allen Spendern für die mitgebrachten Köstlichkeiten.
In diesem Sinne Hacke-Makuja!
Die nun fast beendete Saison war für mich nicht nur sehr fordernd
und ereignisreich, sondern auch unglaublich lehrreich. Erst in diesem
Jahr habe ich verstanden, wie viel hinter dem Leistungssport steckt.
Es reicht nicht aus, nur körperlich fit zu sein, genauso wichtig ist es,
mental stark zu bleiben. Die vielen Erfahrungen haben mir gezeigt,
was es braucht, um sich weiterzuentwickelnund seine Ziele zu
erreichen.
Den Auftakt der Saison bildeten ab Oktober die Trainingswochen-
enden in Potsdam im Rahmen eines Projekts des Landesruder-
verbandes Brandenburg. Ziel war es, alle B-Juniorinnen und
BJunioren des Landes gemeinsam zu trainieren,
Renngemeinschaften zu bilden und sich auf die Deutschen
Jahrgangsmeisterschaften vorzubereiten. Für mich waren diese
Wochenenden die erste richtige Erfahrung im Leistungssport. Die
vielen Trainingseinheiten auf dem Wasser, demErgometer und im
Kraftraum zeigten mir schnell, welche Anforderungen dieser Weg
mit sich bringt.
Im November folgte meine zweite Langstrecke in Berlin. Mit meiner
Zeit über sechs Kilometer war ich sehr zufrieden, besonders weil ich
mich im Vergleich zum Vorjahr technisch und leistungsmäßig
deutlich verbessert hatte. Nach weiteren Leistungsüberprüfungen
wie den Landesmeisterschaften auf dem Ergometer in Schwedt und
dem Landeskader-Athletiktest folgte schließlich das Trainingslager
am Beetzsee. Dort wurde mir erneut bewusst, wie viel Entwicklungs-
potenzial noch in mir steckte. Während der Woche wurden
verschiedene Bootsbesetzungen getestet, aus denen schließlich ein
Doppelvierer und ein Doppelzweier entstanden. Nach über 200
Kilometern auf dem Wasser zeigte sich, dass die Harmonie im
Doppelvierer nicht optimal war. Im Doppelzweier mit Hanno von der
Potsdamer Rudergesellschaft passte dagegen von Anfang an vieles:
Unsere Ziele stimmten überein und das Gefühl im Boot war direkt
gut. Eine Woche später bestätigte eine kleine Regatta gegen
Mannschaften aus anderen Bundesländern diesen Eindruck. Deshalb
entschieden wir uns, den Fokus vollständig auf den Doppelzweier zu
legen. Neben Techniktraining gehörten lange Strecken sowie Kraft-
und Ausdauertraining zu unserem Alltag. Anfang Mai stand mit der
Regatta in Bremen der erste große nationale Wettkampf der Saison
an. Mit einem dritten Platz im Vorlauf erzielten wir direkt ein starkes
Ergebnis und konnten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg waren.
Ein schwierigeres Rennen am zweiten Tag zeigte uns jedoch auch,
dass zum Rudersport Rückschläge dazugehören. Zusätzlich
entschieden wir uns nach der Regatta für einen Positionswechsel im
Boot, durch den sich neue Möglichkeiten ergaben. Einen Monat
später folgte die internationale DRV-Juniorenregatta in Hamburg.
Der erste Renntag verlief nicht wie erhofft, da wir nicht als Einheit
auftraten und unser gemeinsamer Rhythmus verloren ging. Nach
einer offenen Aussprache gelang es uns am zweiten Renntag jedoch,
wieder als Mannschaft aufzutreten. Auch wenn wir unsere Zielzeit
nicht erreichten, nahmen wir eine wichtige Erkenntnis mit: Ein
Doppelzweier kann nur dann erfolgreich sein, wenn beide Sportler
körperlich und mental als Team funktionieren. Die Woche vor den
Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nutzten wir intensiv zur
Vorbereitung. Durch viele Trainingseinheiten verbesserten wir
unsere Technik, unsere Zusammenarbeit und unser Vertrauen
ineinander. Mit einem guten Gefühl fuhren wir schließlich nach
Krefeld zum Saisonhöhepunkt.
Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wurden in diesem Jahr
durch eine außergewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen von fast
40 Grad geprägt. Aufgrund der angepassten Abläufe gab es für uns
nur diese eine Chance: Mit einem starken Vorlauf mussten wir uns
direkt für das Halbfinale qualifizieren. Das Training vor dem Rennen
gab uns noch einmal viel Selbstvertrauen. Unser Boot lief
harmonisch und genau so, wie wir es uns über viele Monate
erarbeitet hatten. Im Rennen selbst passte alles zusammen. Vom
Start bis zur Ziellinie arbeiteten wir als Mannschaft und konnten
unser bestes Rennen der Saison fahren. Am Ende fehlten uns nur
drei Sekunden zum Halbfinaleinzug. Die Enttäuschung war zunächst
groß, doch nach dem Rennen überwog der Stolz unserer Leistung.
Mit einer persönlichen Bestleistung und einer Zeit von 5:13 Minuten
auf 1500 Metern konnten wir mehr als zufrieden sein. Dieses
Rennen zeigte uns, was möglich ist, wenn Vertrauen, Teamwork und
harte Arbeit zusammenkommen. Zum Abschluss möchte ich mich
herzlich bei allen Trainerinnen und Trainern der Potsdamer
Rudergesellschaft bedanken. Durch eure Unterstützung konnte ich
mich technisch und persönlich enorm weiterentwickeln. Ebenso
danke ich allen Sportlerinnen und Sportlern der Trainingsgruppe, die
mich von Anfang an aufgenommen und mir das Gefühl gegeben
haben, dazuzugehören. Mein besonderer Dank gilt meinem
Zweierpartner Hanno. Gemeinsam haben wir in dieser Saison viele
Stunden trainiert, Erfolge gefeiert, Rückschläge verarbeitet und uns
gegenseitig motiviert. Unsere Zusammenarbeit hat diese Saison zu
etwas Besonderem gemacht. Rückblickend bin ich sehr dankbar für
diese Möglichkeit. Die Saison hat mich nicht nur zu einem besseren
Ruderer gemacht, sondern mir auch gezeigt, wie wichtig Vertrauen,
Unterstützung und Teamgeist im Leistungssport sind.
Joey Zesche
Wanderruderfahrt 2026, Text:Karl-Heinz Herrmann
Unsere diesjährige Wanderruderfahrt führte uns vom 14. –
17.05.2026 in das Seengebiet um Plaue, einem Stadtteil von
Brandenburg an der Havel. Bestens organisiert von unserer
Wanderruderwartin Barbara Rink und unterstützt vom Ruder-Club
Plaue (Havel) e.V.! Dafür unseren herzlichen Dank! Insgesamt 13
Ruderkameraden/innen in drei Booten sowie fünf Begleiterinnen mit
dem Fahrrad waren dabei. Unter den Ruderinnen begrüßten wir in
diesem Jahr eine sehr nette Gastruderin aus Belgien, Isabelle!
1. Tag, Donnerstag (Himmelfahrt)
Nach Anreise und Übernahme der Boote im Ruder-Club Plaue
(Havel) e.V. startete unsere erste Tour von Plaue in Richtung
Pritzerbe. Der Weg führte uns unter anderem über den Tieckowsee
in den Pritzerber See. Nach einer kräftigen Zwischenmahlzeit mit
den mitgebrachten Leckereien ging es zurück nach Plaue. Leider war
uns der Wettergott an diesem Tag nicht sehr wohl gesonnen, somit
mussten wir doch einige Regenschauer über uns ergehen lassen.
Insgesamt waren es an diesem Tag ca. 24 km Ruderfahrt. Am Abend
wurde dann jedoch bei trockenem Wetter in lustiger Runde in
unserer Unterkunft Margartenhof gegrillt.
2. Tag, Freitag
Am Freitag starteten wir zu einer Ruderrundtour. Diese Tour führte
uns vom Plauer See über den Möserchen See in den Breitlingsee
nach Malge. Dort trafen wir uns mit den Radlerinnen und stärkten
uns bei einem Picknick für die Weiterfahrt. Nach insgesamt 21 km
erreichten wir den Ruder-Club Plaue. Am Abend erholten wir uns bei
einem gemeinsamen und sehr schmackhaften Essen in der Pizzeria
Don Carlo in Plaue.
3. Tag, Samstag
Unsere letzte Ruderfahrt führte uns am Samstag in den
Wusterwitzer See. Der Weg führte uns vom Plauer See über den
Wendsee und einen Durchstichkanal in den Wusterwitzer See. Nach
einer gemeinsamen Rast mit den Radlerinnen und Wechsel der
Steuerleute ging es zurück nach Plaue. So konnten wir noch einmal
16 km in einer wundervollen Landschaft rudern. Diesmal stärkten
wir uns am Abend im Restaurant Lago Di Garda in unmittelbarer
Nähe des Gelände des Eisenbahnersportvereins Kirchmöser.
Anschließend haben wir den letzten Abend gemütlich auf dem
Gelände unserer Unterkunft ausklingen lassen.
Nachdem am Sonntag alles gepackt war, ging es aber noch nicht
sofort nach Hause.
Unsere Organisatorin Barbara hatte noch eine Überraschung
organisiert. Bei einer Führung durch den Ortsteil Kirchmöser
besichtigten wir das Gelände der ehemaligen Preußischen
Pulverfabrik, dem späteren Reichsbahn-Ausbesserungswerk
Brandenburg West. Wir erfuhen viele interessante Dinge aus der
Vergangenheit und hatten die Möglichkeit, den ehemaligen
Wasserturm des Geländes zu besteigen. Dazu mussten wir aber erst
295 Stufen erklimmen! Belohnt wurden wir mit einer herrlichen
Aussicht auf das Brandenburger/Plauer Seengebiet! Danach ging es
für alle nach einem sehr schönen Wochenende wieder nach Hause!
Langstreckenregatta in Fürstenwalde Text: Tobias Soikahöher
Nach zweijähriger Pause war es endlich wieder so weit: Die
traditionsreiche Langstreckenregatta in Fürstenwalde konnte wieder
stattfinden. Der Grund für die Unterbrechung war jedoch ein
durchweg erfreulicher – in dieser Zeit ist ein neues, modernes
Vereinshaus für den Wassersport entstanden, dass nun beste
Bedingungen für Ruderer, Kanuten und Drachenbootfahrer bietet.
Bei strahlendem Sonnenschein und idealem Ruderwetter gingen
zahlreiche Boote in verschiedenen Klassen und Altersgruppen an
den Start und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.
Für uns begann der Wettkampftag direkt mit dem ersten Rennen. Als
zweites gestartetes Boot waren wir im Masters Gig-Vierer mit
Steuermann gefordert. Die Mannschaft bestand aus Frank Schmidt,
Christian Schnetzke, Marko Kruse, Tobias Soika sowie Steuermann
Moritz Brösicke.
Insgesamt waren mehrere Boote für dieses Rennen gemeldet. In
unserer Altersklasse waren wir jedoch das einzige Boot und
sicherten uns damit automatisch den Sieg. Nach Berücksichtigung
der jeweiligen altersbedingten Zeitgutschriften erreichten wir unter
allen gestarteten Männervierern in der Pokalwertung einen guten 6.
Platz.
Weiterhin ging auch unser Werderaner Ruderkamerad Bennet
Vollhammer im Männerachter an den Start. Er trat in einer
Renngemeinschaft aus vier verschiedenen Berliner Vereinen an. In
diesem Rennen starteten mehrere Masters-Altersklassen gemeinsam
mit dem Senioren-Männerachter. Die Wertung erfolgte jedoch auch
hier getrennt nach Altersklassen – dabei konnte sich Bennets Achter
als einziges gemeldetes Boot bei den Senioren durchsetzen.
Die Regatta hat einmal mehr gezeigt, wie schön unser Sport ist und
wie viel Freude solche Veranstaltungen bereiten.
Eines steht daher jetzt schon fest: Im nächsten Jahr sind wir
Werderaner Ruderer auf jeden Fall wieder dabei!
04.03.2026, schneller – weiter –höher 1. Athletik-
Landesmeisterschaft des Landesruderverbandes Brandenburg
Text: Sibylle Kumm-Kottke
Unter diesem Motto ging es für alle Teilnehmer, zwischen 10 Jahren
und der offenen Klasse der Senioren, am Samstag dem 28. Februar
2026 sehr sportlich zu. Eingeladen wurde in die Leichtathletikhalle
am OSC in Potsdam. Die Präsidentin des LRV Ulrike Hartmann
begrüßte gemeinsam mit der Sichtungstrainerin Katrin Eggebrecht
die Teilnehmer der 1. Athletik-Landesmeisterschaft und wünschten
ihnen gutes Gelingen und ganz viel Erfolg.
Auf dem Programm waren folgende Übungen zu absolvieren:
Standhochsprung, Klimmzug lang, Sprint 30 m mit Lichtschranke,
Kasten-Bumerang-Test, Liegestütz in der DRV-Testversion, Japantest
3 m, Medizinball-Schockwurf, 400-m-Lauf.
Alle kämpften enorm. Es war eine tolle Stimmung. Die Anfeuerungen
untereinander waren sehr schön. Nach dem Mittagessen, gab es die
ersten Medaillen. Bei den 12-Jährigen Mädchen belegte Leilani
Kölling den 2. Platz, gleiches gelang bei den 13-Jährigen Jungen
Nazar Shmidt. Er belegte den 2. Platz. Sehr schön war, dass Ruth
Hartleib sich bei den 13-Jährigen Mädchen den 2. Platz erkämpfen
konnte. Sie besucht seit dem Sommer zusammen mit Charlotte
Hartmann die Sportschule in Potsdam und beide starten jetzt für
den Ruder–Club Potsdam.
Bei den männlichen B–Junioren (den 15/16-Jährigen) ging es heiß
her. Hier zeigten alle jungen Männer des Junioren-B-Projektes des
Landes Brandenburgs, deren Ziel die Deutsche Jugendmeisterschaft
2026 in Essen am Baldeneysee ist, ihr Können. Höher – schneller –
weiter schaffte es Moritz Brösicke auf den 1. Platz. Er wurde erster
Athletik–Landesmeister bei den Junioren B.
Bei den Senioren wurde hart gekämpft. Am Ende gelang es Jannik
Körner. Er wurde erster Athletik–Landesmeister bei den Senioren.
Auch Joey Zesche erreichte tolle Zeiten, hohe Sprungwerte und
enorme Anzahl an Klimmzügen und Liegestützen. Allen
Wettkämpfern herzlichen Glückwunsch zu Ihren Erfolgen und alles
Gute für die Saison. Ihr habt das toll gemacht.
25.02.2026, Erfolgreiche Teilnahme an der Women's Rowing
Challenge Text: Grit Kuhl
Im Dezember 2025 hatte der Deutsche Ruderverband zu einem
deutschlandweiten Wettbewerb im Ergometer-Rudern aufgerufen.
Diese Ruder-Challenge wurde im Januar 2026 durchgeführt. Wir
haben das als gute Motivation gesehen, unsere Kondition in den
Wintermonaten aufzubauen, Freude an der Bewegung zu haben und
gemeinsame Trainingszeiten im Ruder-Klub zu verbringen. Gerudert
wurde über einen Zeitraum von vier Wochen mit ansteigenden
Anforderungen. Es ging darum, in einer festgelegten Zeit möglichst
viele Kilometer zu errudern. Zu jeweils festgelegten Terminen
konnten die Leistungen gemeldet werden. Die Zeitgrenzen wurden
wöchentlich erhöht von 8 Min., 15 Min., 22 Min. bis 30 Min. in der
vierten Woche. Alle Strecken mussten wegen der Vergleichbarkeit
mit einem Concept2 gerudert werden. Es konnte wahlweise an nur
einzelnen Zeiten oder an allen vier Wettbewerben teilgenommen
werden. Vom Ruder-Klub haben mit viel Engagement, Freude und
Erfolg Ronja, Ina Marie, Annika, Grit B., Kerstin H., Sibylle, Ricarda
und Grit K. teilgenommen. Besonders bei den längeren Strecken
wurden beim Rudern auch mal spontan die Fenster weit
aufgemacht, wenn uns der Sauerstoff zu knapp wurde. Neben der
Besserung der Kondition und Stolz auf die geschafften Leistungen
können wir jetzt alle den Monitor vom Ruder-Ergo besser bedienen
und haben bessere Kenntnisse zu persönlichen Werten wie
Schlagzahl und Zwischenzeiten. Die Ergebnisse der zusätzlich
stattgefundenen Verlosung eines Ruder-Ergos bzw. eines Paar Skulls
für den Verein stehen derzeit noch aus. Unabhängig davon hat es
uns auf jeden Fall großen Spaß gemacht, wir hoffen auf noch mehr
Beteiligung unserer Ruderfrauen und -mädchen im nächsten Jahr.
24.02.2026, Boot weg - Ski her. Text: Annika Juch
Am Samstag, den 31.01.2026 ging es pünktlich um 9 Uhr für 9
Kinder, 3 Trainer sowie 2 Eltern in 4 Autos gemeinsam in eine
aufregende Woche.
Das begehrte Ziel für die Winterferien war die Jugendherberge
Johanngeorgenstadt (bekannt für den weltgrößten Schwibbogen und
die weltgrößte Weihnachtspyramide), welche wir nach einer
Autofahrt von circa 3 Stunden erreichten.
Neben verschneiten Straßen und Bäumen erwarteten uns die
herzlichen Mitarbeiter der Jugendherberge sowie ein warmes
Mittagessen mit Nudeln und Tomatensoße, was für alle eine Freude
war.
Gestärkt und nach erfolgter Zimmereinteilung, wurden die Ski
angeschnallt und es ging los. Gemeinsam wurden den „Anfängern“
der Langlauf beigebracht und die bereits erprobten Fahrer konnten
ihr Können wieder abrufen.
Am Abend erwartete uns ein reichhaltiges Abendbuffet mit vielen
Salaten, Käse, Wurst, Aufstrichen und Broten.
Der Abend wurde individuell gestaltet mit Gesellschaftsspielen
(Werwolf, Schach, Jenga) und Tischtennis.
Am Sonntag wurden wir pünktlich um 7:30 Uhr geweckt um
pünktlich um 8 Uhr das gemeinsame Frühstücksbuffet zu genießen.
Neben einer Auswahl an Cerealien, Joghurt und Quark sowie
Marmeladen, Käse, Wurst und Brötchen durften wir uns über den
selbstgemachten Schokoladenaufstrich freuen.
Als wir uns gemeinsam erwärmt hatten, ging es zu den Skischanzen
von Johanngeorgenstadt. Vorbei an einem kleinen Bach und einem
Felsen, der zum Klettern einlud.
Am Nachmittag ging es hinauf zu der Kammloipe, um uns an die
geloipten Wege zu gewöhnen. Es war ein fantastisches Gefühl für
alle. Ab Montag war unser Tag strukturiert:
7:30 Uhr
Aufstehen
8:00 Uhr
Frühstück
9:00 Uhr
Abfahrt mit Ski zur Kammloipe
13:00 Uhr
Rückkehr von der Kammloipe
13:00 Uhr
Mittag
13:30 Uhr
Mittagsruhe
15:00 Uhr
gemeinsame Aktivitäten indoor und outdoor
18:00 Uhr
Abendessen
19:00 Uhr
gemeinsames mit Spiel und Spaß
21:00 Uhr
Abendruhe
Alle hatten auf der Kammloipe sehr viel Spaß. So haben wir es in
diesem Jahr geschafft auf der Webcam auf der Kammloipe
aufgenommen zu werden.
An zwei Tage schafften wir es sogar mit den Ski bis zur tschechischen
Grenze. Das war ein voller Erfolg für uns.
Am Nachmittag konnten die Kinder gemeinsam eine
Schneeballschlacht machen oder haben an einem anderen Tag einen
Schneemann namens Mike und ein Iglu gebaut.
Die Anmietung eines Saunafasses sorgte bei den Erwachsenen für
einen erholten Ausklang an zwei Tagen. Ja auch die Kinder durften
dabei sein, wenn sie wollten. Hier gab es schon, den einen oder
anderen Anhänger.
Am Freitag war es endlich soweit, der sportliche Wettkampf stand
bevor. Entlang der Nachtloipe mussten die Kinder 3 Runden nach
Zeit laufen. Alle haben sich richtig angestrengt und waren sehr stolz
auf sich. Zur Belohnung nach der doch recht anstrengenden Woche
ging es am Nachmittag in das Café von Johanngeorgenstadt. Dort
durfte sich jeder einen großen Eisbecher aussuchen. Das war eine
gelungene Überraschung am letzten Tag.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück für alle wieder nach Hause.
Wir danken Ulrike für die tolle Organisation, der Jugendherberge
Johanngeorgenstadt für die herzliche und gastfreundschaftliche
Aufnahme, Kerstin und Sybille für ihr Engagement sowie dem
Ruderklub für Ihre Unterstützung.
Jahresauftakt beim Ergo-Cup der Potsdamer Rudergesellschaft
19.01.2026, Ergocup. Text: Ulrike Hartmann
Mit einer großen Gruppe von Ergometer-Ruderern ging der Ruder-
Klub am 17.01.2026 beim Ergo-Cup der Potsdamer
Rudergesellschaft an den Start. Von den jüngsten Mädchen der
Altersklasse 11 bis zu den Mastersruderern Ü65 war aus unserem
Verein alles dabei und am Ende ging es für alle mit einer Urkunde
nach Hause.
Zuvor wurde jedoch erst in den Einzelrennen um jede Sekunde
gekämpft, die in Richtung Bestzeit gehen sollte und dann in den
„Zweiern“ und der Teamstaffel um den Sieg. Ganz knapp gelang dies
Ronja Gehrmann und Joey Zesche, die ihre Konkurrenz aus Potsdam
kurz vor der imaginären Ziellinie überholten und am Ende noch
einen deutlichen Vorsprung herausruderten. Joey gewann zuvor
auch das Rennen der B-Junioren, ebenso wie Christian Schnetzke
und Reinhard Genz in ihren Masters-Altersklassen. Grit Kuhl zeigte
eine sehr starke und technisch hervorragende Leistung und belohnte
sich mit Platz 2. Die jüngeren Mädchen und Jungs sammelten mit
viel Einsatz während ihres Rennens wichtige Erfahrungen und
trainieren weiterhin fleißig an ihrer Rudertechnik.
Der Höhepunkt der von lautstarker Stimmung gezeichneten
Veranstaltung war die Teamstaffel, bei der die Teilnehmer aller
Vereine und Altersklassen in gemischten Mannschaften an den Start
gingen. Die Herausforderung für die sechs Staffeln war hier, unter
beengten Verhältnissen alle 250 m auf dem Ergometer die Ruderer
wechseln zu lassen, was aber dem Ehrgeiz und der Spannung keinen
Abbruch tat und auch hier die Entscheidung auf den letzten Metern
fiel.
Die nächste Möglichkeit, sich auf den Ruder-Ergometern zu messen,
wird sich am Valentinstag bieten, wenn in Schwedt/Oder zur
Offenen Ergometer-Landesmeisterschaft geladen wird. Bis dahin
werden wir uns im bewährten und wichtigen Wintertraining auf die
anstehenden Wettkämpfe vorbereiten.