Weinprobe im Bootshaus mit dem Weinbau Dr. Lindicke In diesem Jahr gestaltete der Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918 e.V. ein geselliges Beisammensein im Sommer auf besondere Weise. 38 Ruderkameraden, Ruderkameradinnen sowie Freunde und Bekannte trafen sich am 18. Juli 2026 zu einer Weinprobe mit dem Weinbau Dr. Lindicke aus unserer Heimatstadt. Das Motto des Abends lautete: „Wein und Weste“. Wer hat und möchte, erschien mit Weste. Bestens vorbereitet durch die Familien Wegener, Herrmann und Lindicke startete die Weinprobe um16:30 Uhr Werderscher Muckerzeit. Als Proben wurden insgesamt 6 unterschiedliche Weine vorgestellt. Es begann mit einem Rosé-Secco, danach folgten ein Gutswein, ein Ortswein, ein Lagenwein und ein Premiumwein. Den Abschluss bildete ein Regent-Réserve von 2020. Unser Ruderkamerad Dr. Manfred Lindicke erklärte die Unterschiede zwischen den verschiedenen Weinen und gab Erklärungen zu den Vorgaben des deutschen Weingesetzes sowie dessen mitunter bürokratischen Hürden. Zusätzlich erfuhren wir viel über die Geschichte des Weinbaus in Werder (Havel) und den Weinbau Dr. Lindicke, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feierte. Nach der Weinprobe wurde noch lange mit einem Glas Wein im Bootshaus gemütlich zusammen gesessen. Es wurden Anekdoten erzählt, Lustiges über Wein und Weinbauern vorgetragen, über alte Zeiten gesprochen sowie viel gelacht. Am späten Abend gingen alle nach einer sehr schönen Veranstaltung froh gestimmt nach Hause. Vielen Dank nochmals den fleißigen Organisatoren, dem Weinbau Dr. Lindicke und allen Spendern für die mitgebrachten Köstlichkeiten. In diesem Sinne Hacke-Makuja! Die nun fast beendete Saison war für mich nicht nur sehr fordernd und ereignisreich, sondern auch unglaublich lehrreich. Erst in diesem Jahr habe ich verstanden, wie viel hinter dem Leistungssport steckt. Es reicht nicht aus, nur körperlich fit zu sein, genauso wichtig ist es, mental stark zu bleiben. Die vielen Erfahrungen haben mir gezeigt, was es braucht, um sich weiterzuentwickelnund seine Ziele zu erreichen. Den Auftakt der Saison bildeten ab Oktober die Trainingswochenenden in Potsdam im Rahmen eines Projekts des Landesruder- verbandes Brandenburg. Ziel war es, alle B-Juniorinnen und BJunioren des Landes gemeinsam zu trainieren, Renngemeinschaften zu bilden und sich auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vorzubereiten. Für mich waren diese Wochenenden die erste richtige Erfahrung im Leistungssport. Die vielen Trainingseinheiten auf dem Wasser, dem Ergometer und im Kraftraum zeigten mir schnell, welche Anforderungen dieser Weg mit sich bringt. Im November folgte meine zweite Langstrecke in Berlin. Mit meiner Zeit über sechs Kilometer war ich sehr zufrieden, besonders weil ich mich im Vergleich zum Vorjahr technisch und leistungsmäßig deutlich verbessert hatte. Nach weiteren Leistungsüberprüfungen wie den Landesmeisterschaften auf dem Ergometer in Schwedt und dem Landeskader-Athletiktest folgte schließlich das Trainingslager am Beetzsee. Dort wurde mir erneut bewusst, wie viel Entwicklungs- potenzial noch in mir steckte. Während der Woche wurden verschiedene Bootsbesetzungen getestet, aus denen schließlich ein Doppelvierer und ein Doppelzweier entstanden. Nach über 200 Kilometern auf dem Wasser zeigte sich, dass die Harmonie im Doppelvierer nicht optimal war. Im Doppelzweier mit Hanno von der Potsdamer Rudergesellschaft passte dagegen von Anfang an vieles: Unsere Ziele stimmten überein und das Gefühl im Boot war direkt gut. Eine Woche später bestätigte eine kleine Regatta gegen Mannschaften aus anderen Bundesländern diesen Eindruck. Deshalb entschieden wir uns, den Fokus vollständig auf den Doppelzweier zu legen. Neben Techniktraining gehörten lange Strecken sowie Kraft- und Ausdauertraining zu unserem Alltag. Anfang Mai stand mit der Regatta in Bremen der erste große nationale Wettkampf der Saison an. Mit einem dritten Platz im Vorlauf erzielten wir direkt ein starkes Ergebnis und konnten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Ein schwierigeres Rennen am zweiten Tag zeigte uns jedoch auch, dass zum Rudersport Rückschläge dazugehören. Zusätzlich entschieden wir uns nach der Regatta für einen Positionswechsel im Boot, durch den sich neue Möglichkeiten ergaben. Einen Monat später folgte die internationale DRV-Juniorenregatta in Hamburg. Der erste Renntag verlief nicht wie erhofft, da wir nicht als Einheit auftraten und unser gemeinsamer Rhythmus verloren ging. Nach einer offenen Aussprache gelang es uns am zweiten Renntag jedoch, wieder als Mannschaft aufzutreten. Auch wenn wir unsere Zielzeit nicht erreichten, nahmen wir eine wichtige Erkenntnis mit: Ein Doppel- zweier kann nur dann erfolgreich sein, wenn beide Sportler körperlich und mental als Team funktionieren. Die Woche vor den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nutzten wir intensiv zur Vorbereitung. Durch viele Trainingseinheiten verbesserten wir unsere Technik, unsere Zusammenarbeit und unser Vertrauen ineinander. Mit einem guten Gefühl fuhren wir schließlich nach Krefeld zum Saisonhöhepunkt. Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wurden in diesem Jahr durch eine außergewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen von fast 40 Grad geprägt. Aufgrund der angepassten Abläufe gab es für uns nur diese eine Chance: Mit einem starken Vorlauf mussten wir uns direkt für das Halbfinale qualifizieren. Das Training vor dem Rennen gab uns noch einmal viel Selbstvertrauen. Unser Boot lief harmonisch und genau so, wie wir es uns über viele Monate erarbeitet hatten. Im Rennen selbst passte alles zusammen. Vom Start bis zur Ziellinie arbeiteten wir als Mannschaft und konnten unser bestes Rennen der Saison fahren. Am Ende fehlten uns nur drei Sekunden zum Halbfinaleinzug. Die Enttäuschung war zunächst groß, doch nach dem Rennen überwog der Stolz unserer Leistung. Mit einer persönlichen Bestleistung und einer Zeit von 5:13 Minuten auf 1500 Metern konnten wir mehr als zufrieden sein. Dieses Rennen zeigte uns, was möglich ist, wenn Vertrauen, Teamwork und harte Arbeit zusammenkommen. Zum Abschluss möchte ich mich herzlich bei allen Trainerinnen und Trainern der Potsdamer Rudergesellschaft bedanken. Durch eure Unterstützung konnte ich mich technisch und persönlich enorm weiterentwickeln. Ebenso danke ich allen Sportlerinnen und Sportlern der Trainingsgruppe, die mich von Anfang an aufgenommen und mir das Gefühl gegeben haben, dazuzugehören. Mein besonderer Dank gilt meinem Zweierpartner Hanno. Gemeinsam haben wir in dieser Saison viele Stunden trainiert, Erfolge gefeiert, Rückschläge verarbeitet und uns gegenseitig motiviert. Unsere Zusammenarbeit hat diese Saison zu etwas Besonderem gemacht. Rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Möglichkeit. Die Saison hat mich nicht nur zu einem besseren Ruderer gemacht, sondern mir auch gezeigt, wie wichtig Vertrauen, Unterstützung und Teamgeist im Leistungssport sind. Joey Zesche Wanderruderfahrt 2026 Unsere diesjährige Wanderruderfahrt führte uns vom 14. – 17.05.2026 in das Seengebiet um Plaue, einem Stadtteil von Brandenburg an der Havel. Bestens organisiert von unserer Wanderruderwartin Barbara Rink und unterstützt vom Ruder-Club Plaue (Havel) e.V.! Dafür unseren herzlichen Dank! Insgesamt 13 Ruderkameraden/innen in drei Booten sowie fünf Begleiterinnen mit dem Fahrrad waren dabei. Unter den Ruderinnen begrüßten wir in diesem Jahr eine sehr nette Gastruderin aus Belgien, Isabelle! 1. Tag, Donnerstag (Himmelfahrt) Nach Anreise und Übernahme der Boote im Ruder-Club Plaue (Havel) e.V. startete unsere erste Tour von Plaue in Richtung Pritzerbe. Der Weg führte uns unter anderem über den Tieckowsee in den Pritzerber See. Nach einer kräftigen Zwischenmahlzeit mit den mitgebrachten Leckereien ging es zurück nach Plaue. Leider war uns der Wettergott an diesem Tag nicht sehr wohl gesonnen, somit mussten wir doch einige Regenschauer über uns ergehen lassen. Insgesamt waren es an diesem Tag ca. 24 km Ruderfahrt. Am Abend wurde dann jedoch bei trockenem Wetter in lustiger Runde in unserer Unterkunft Margartenhof gegrillt. 2. Tag, Freitag Am Freitag starteten wir zu einer Ruderrundtour. Diese Tour führte uns vom Plauer See über den Möserchen See in den Breitlingsee nach Malge. Dort trafen wir uns mit den Radlerinnen und stärkten uns bei einem Picknick für die Weiterfahrt. Nach insgesamt 21 km erreichten wir den Ruder-Club Plaue. Am Abend erholten wir uns bei einem gemeinsamen und sehr schmackhaften Essen in der Pizzeria Don Carlo in Plaue. 3. Tag, Samstag Unsere letzte Ruderfahrt führte uns am Samstag in den Wusterwitzer See. Der Weg führte uns vom Plauer See über den Wendsee und einen Durchstichkanal in den Wusterwitzer See. Nach einer gemeinsamen Rast mit den Radlerinnen und Wechsel der Steuerleute ging es zurück nach Plaue. So konnten wir noch einmal 16 km in einer wundervollen Landschaft rudern. Diesmal stärkten wir uns am Abend im Restaurant Lago Di Garda in unmittelbarer Nähe des Gelände des Eisenbahnersportvereins Kirchmöser. Anschließend haben wir den letzten Abend gemütlich auf dem Gelände unserer Unterkunft ausklingen lassen. Nachdem am Sonntag alles gepackt war, ging es aber noch nicht sofort nach Hause. Unsere Organisatorin Barbara hatte noch eine Überraschung organisiert. Bei einer Führung durch den Ortsteil Kirchmöser besichtigten wir das Gelände der ehemaligen Preußischen Pulverfabrik, dem späteren Reichsbahn-Ausbesserungswerk Brandenburg West. Wir erfuhen viele interessante Dinge aus der Vergangenheit und hatten die Möglichkeit, den ehemaligen Wasserturm des Geländes zu besteigen. Dazu mussten wir aber erst 295 Stufen erklimmen! Belohnt wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf das Brandenburger/Plauer Seengebiet! Danach ging es für alle nach einem sehr schönen Wochenende wieder nach Hause! Karl-Heinz Herrmann Langstreckenregatta in Fürstenwalde Text:Tobias Soikahöher Nach zweijähriger Pause war es endlich wieder so weit: Die traditionsreiche Langstreckenregatta in Fürstenwalde konnte wieder stattfinden. Der Grund für die Unterbrechung war jedoch ein durchweg erfreulicher – in dieser Zeit ist ein neues, modernes Vereinshaus für den Wassersport entstanden, dass nun beste Bedingungen für Ruderer, Kanuten und Drachenbootfahrer bietet. Bei strahlendem Sonnenschein und idealem Ruderwetter gingen zahlreiche Boote in verschiedenen Klassen und Altersgruppen an den Start und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Für uns begann der Wettkampftag direkt mit dem ersten Rennen. Als zweites gestartetes Boot waren wir im Masters Gig-Vierer mit Steuermann gefordert. Die Mannschaft bestand aus Frank Schmidt, Christian Schnetzke, Marko Kruse, Tobias Soika sowie Steuermann Moritz Brösicke. Insgesamt waren mehrere Boote für dieses Rennen gemeldet. In unserer Altersklasse waren wir jedoch das einzige Boot und sicherten uns damit automatisch den Sieg. Nach Berücksichtigung der jeweiligen altersbedingten Zeitgutschriften erreichten wir unter allen gestarteten Männervierern in der Pokalwertung einen guten 6. Platz. Weiterhin ging auch unser Werderaner Ruderkamerad Bennet Vollhammer im Männerachter an den Start. Er trat in einer Renngemeinschaft aus vier verschiedenen Berliner Vereinen an. In diesem Rennen starteten mehrere Masters-Altersklassen gemeinsam mit dem Senioren- Männerachter. Die Wertung erfolgte jedoch auch hier getrennt nach Altersklassen – dabei konnte sich Bennets Achter als einziges gemeldetes Boot bei den Senioren durchsetzen. Die Regatta hat einmal mehr gezeigt, wie schön unser Sport ist und wie viel Freude solche Veranstaltungen bereiten. Eines steht daher jetzt schon fest: Im nächsten Jahr sind wir Werderaner Ruderer auf jeden Fall wieder dabei! 04.03.2026, schneller – weiter –höher 1. Athletik-Landesmeisterschaft des Landesruderverbandes Brandenburg Text: Sibylle Kumm-Kottke Unter diesem Motto ging es für alle Teilnehmer, zwischen 10 Jahren und der offenen Klasse der Senioren, am Samstag dem 28. Februar 2026 sehr sportlich zu. Eingeladen wurde in die Leichtathletikhalle am OSC in Potsdam. Die Präsidentin des LRV Ulrike Hartmann begrüßte gemeinsam mit der Sichtungstrainerin Katrin Eggebrecht die Teilnehmer der 1. Athletik-Landesmeisterschaft und wünschten ihnen gutes Gelingen und ganz viel Erfolg. Auf dem Programm waren folgende Übungen zu absolvieren: Standhochsprung, Klimmzug lang, Sprint 30 m mit Lichtschranke, Kasten-Bumerang-Test, Liegestütz in der DRV-Testversion, Japantest 3 m, Medizinball-Schockwurf, 400-m-Lauf. Alle kämpften enorm. Es war eine tolle Stimmung. Die Anfeuerungen untereinander waren sehr schön. Nach dem Mittagessen, gab es die ersten Medaillen. Bei den 12-Jährigen Mädchen belegte Leilani Kölling den 2. Platz, gleiches gelang bei den 13-Jährigen Jungen Nazar Shmidt. Er belegte den 2. Platz. Sehr schön war, dass Ruth Hartleib sich bei den 13-Jährigen Mädchen den 2. Platz erkämpfen konnte. Sie besucht seit dem Sommer zusammen mit Charlotte Hartmann die Sportschule in Potsdam und beide starten jetzt für den Ruder–Club Potsdam. Bei den männlichen B–Junioren (den 15/16-Jährigen) ging es heiß her. Hier zeigten alle jungen Männer des Junioren-B-Projektes des Landes Brandenburgs, deren Ziel die Deutsche Jugendmeisterschaft 2026 in Essen am Baldeneysee ist, ihr Können. Höher – schneller – weiter schaffte es Moritz Brösicke auf den 1. Platz. Er wurde erster Athletik–Landesmeister bei den Junioren B. Bei den Senioren wurde hart gekämpft. Am Ende gelang es Jannik Körner. Er wurde erster Athletik–Landesmeister bei den Senioren. Auch Joey Zesche erreichte tolle Zeiten, hohe Sprungwerte und enorme Anzahl an Klimmzügen und Liegestützen. Allen Wettkämpfern herzlichen Glückwunsch zu Ihren Erfolgen und alles Gute für die Saison. Ihr habt das toll gemacht. 25.02.2026, Erfolgreiche Teilnahme an der Women's Rowing Challenge 2026 Text: Grit Kuhl Im Dezember 2025 hatte der Deutsche Ruderverband zu einem deutschlandweiten Wettbewerb im Ergometer-Rudern aufgerufen. Diese Ruder-Challenge wurde im Januar 2026 durchgeführt. Wir haben das als gute Motivation gesehen, unsere Kondition in den Wintermonaten aufzubauen, Freude an der Bewegung zu haben und gemeinsame Trainingszeiten im Ruder-Klub zu verbringen. Gerudert wurde über einen Zeitraum von vier Wochen mit ansteigenden Anforderungen. Es ging darum, in einer festgelegten Zeit möglichst viele Kilometer zu errudern. Zu jeweils festgelegten Terminen konnten die Leistungen gemeldet werden. Die Zeitgrenzen wurden wöchentlich erhöht von 8 Min., 15 Min., 22 Min. bis 30 Min. in der vierten Woche. Alle Strecken mussten wegen der Vergleichbarkeit mit einem Concept2 gerudert werden. Es konnte wahlweise an nur einzelnen Zeiten oder an allen vier Wettbewerben teilgenommen werden. Vom Ruder-Klub haben mit viel Engagement, Freude und Erfolg Ronja, Ina Marie, Annika, Grit B., Kerstin H., Sibylle, Ricarda und Grit K. teilgenommen. Besonders bei den längeren Strecken wurden beim Rudern auch mal spontan die Fenster weit aufgemacht, wenn uns der Sauerstoff zu knapp wurde. Neben der Besserung der Kondition und Stolz auf die geschafften Leistungen können wir jetzt alle den Monitor vom Ruder-Ergo besser bedienen und haben bessere Kenntnisse zu persönlichen Werten wie Schlagzahl und Zwischenzeiten. Die Ergebnisse der zusätzlich stattgefundenen Verlosung eines Ruder- Ergos bzw. eines Paar Skulls für den Verein stehen derzeit noch aus. Unabhängig davon hat es uns auf jeden Fall großen Spaß gemacht, wir hoffen auf noch mehr Beteiligung unserer Ruderfrauen und -mädchen im nächsten Jahr. 24.02.2026, Boot weg - Ski her. Text: Annika Juch Am Samstag, den 31.01.2026 ging es pünktlich um 9 Uhr für 9 Kinder, 3 Trainer sowie 2 Eltern in 4 Autos gemeinsam in eine aufregende Woche. Das begehrte Ziel für die Winterferien war die Jugendherberge Johanngeorgenstadt (bekannt für den weltgrößten Schwibbogen und die weltgrößte Weihnachtspyramide), welche wir nach einer Autofahrt von circa 3 Stunden erreichten. Neben verschneiten Straßen und Bäumen erwarteten uns die herzlichen Mitarbeiter der Jugendherberge sowie ein warmes Mittagessen mit Nudeln und Tomatensoße, was für alle eine Freude war. Gestärkt und nach erfolgter Zimmereinteilung, wurden die Ski angeschnallt und es ging los. Gemeinsam wurden den „Anfängern“ der Langlauf beigebracht und die bereits erprobten Fahrer konnten ihr Können wieder abrufen. Am Abend erwartete uns ein reichhaltiges Abendbuffet mit vielen Salaten, Käse, Wurst, Aufstrichen und Broten. Der Abend wurde individuell gestaltet mit Gesellschaftsspielen (Werwolf, Schach, Jenga) und Tischtennis. Am Sonntag wurden wir pünktlich um 7:30 Uhr geweckt um pünktlich um 8 Uhr das gemeinsame Frühstücksbuffet zu genießen. Neben einer Auswahl an Cerealien, Joghurt und Quark sowie Marmeladen, Käse, Wurst und Brötchen durften wir uns über den selbstgemachten Schokoladenaufstrich freuen. Als wir uns gemeinsam erwärmt hatten, ging es zu den Skischanzen von Johanngeorgenstadt. Vorbei an einem kleinen Bach und einem Felsen, der zum Klettern einlud. Am Nachmittag ging es hinauf zu der Kammloipe, um uns an die geloipten Wege zu gewöhnen. Es war ein fantastisches Gefühl für alle. Ab Montag war unser Tag strukturiert: 7:30 Uhr Aufstehen 8:00 Uhr Frühstück 9:00 Uhr Abfahrt mit Ski zur Kammloipe 13:00 Uhr Rückkehr von der Kammloipe 13:00 Uhr Mittag 13:30 Uhr Mittagsruhe 15:00 Uhr gemeinsame Aktivitäten indoor und outdoor 18:00 Uhr Abendessen 19:00 Uhr gemeinsames mit Spiel und Spaß 21:00 Uhr Abendruhe Alle hatten auf der Kammloipe sehr viel Spaß. So haben wir es in diesem Jahr geschafft auf der Webcam auf der Kammloipe aufgenommen zu werden. An zwei Tage schafften wir es sogar mit den Ski bis zur tschechischen Grenze. Das war ein voller Erfolg für uns. Am Nachmittag konnten die Kinder gemeinsam eine Schneeballschlacht machen oder haben an einem anderen Tag einen Schneemann namens Mike und ein Iglu gebaut. Die Anmietung eines Saunafasses sorgte bei den Erwachsenen für einen erholten Ausklang an zwei Tagen. Ja auch die Kinder durften dabei sein, wenn sie wollten. Hier gab es schon, den einen oder anderen Anhänger. Am Freitag war es endlich soweit, der sportliche Wettkampf stand bevor. Entlang der Nachtloipe mussten die Kinder 3 Runden nach Zeit laufen. Alle haben sich richtig angestrengt und waren sehr stolz auf sich. Zur Belohnung nach der doch recht anstrengenden Woche ging es am Nachmittag in das Café von Johanngeorgenstadt. Dort durfte sich jeder einen großen Eisbecher aussuchen. Das war eine gelungene Überraschung am letzten Tag. Am Samstag ging es nach dem Frühstück für alle wieder nach Hause. Wir danken Ulrike für die tolle Organisation, der Jugendherberge Johanngeorgenstadt für die herzliche und gastfreundschaftliche Aufnahme, Kerstin und Sybille für ihr Engagement sowie dem Ruderklub für Ihre Unterstützung. Jahresauftakt beim Ergo-Cup der Potsdamer Rudergesellschaft 19.01.2026, Ergocup. Text: Ulrike Hartmann Mit einer großen Gruppe von Ergometer-Ruderern ging der Ruder-Klub am 17.01.2026 beim Ergo-Cup der Potsdamer Rudergesellschaft an den Start. Von den jüngsten Mädchen der Altersklasse 11 bis zu den Mastersruderern Ü65 war aus unserem Verein alles dabei und am Ende ging es für alle mit einer Urkunde nach Hause. Zuvor wurde jedoch erst in den Einzelrennen um jede Sekunde gekämpft, die in Richtung Bestzeit gehen sollte und dann in den „Zweiern“ und der Teamstaffel um den Sieg. Ganz knapp gelang dies Ronja Gehrmann und Joey Zesche, die ihre Konkurrenz aus Potsdam kurz vor der imaginären Ziellinie überholten und am Ende noch einen deutlichen Vorsprung herausruderten. Joey gewann zuvor auch das Rennen der B-Junioren, ebenso wie Christian Schnetzke und Reinhard Genz in ihren Masters-Altersklassen. Grit Kuhl zeigte eine sehr starke und technisch hervorragende Leistung und belohnte sich mit Platz 2. Die jüngeren Mädchen und Jungs sammelten mit viel Einsatz während ihres Rennens wichtige Erfahrungen und trainieren weiterhin fleißig an ihrer Rudertechnik. Der Höhepunkt der von lautstarker Stimmung gezeichneten Veranstaltung war die Teamstaffel, bei der die Teilnehmer aller Vereine und Altersklassen in gemischten Mannschaften an den Start gingen. Die Herausforderung für die sechs Staffeln war hier, unter beengten Verhältnissen alle 250 m auf dem Ergometer die Ruderer wechseln zu lassen, was aber dem Ehrgeiz und der Spannung keinen Abbruch tat und auch hier die Entscheidung auf den letzten Metern fiel. Die nächste Möglichkeit, sich auf den Ruder-Ergometern zu messen, wird sich am Valentinstag bieten, wenn in Schwedt/Oder zur Offenen Ergometer-Landesmeisterschaft geladen wird. Bis dahin werden wir uns im bewährten und wichtigen Wintertraining auf die anstehenden Wettkämpfe vorbereiten.
Weinprobe im Bootshaus mit dem Weinbau Dr. Lindicke In diesem Jahr gestaltete der Ruder-Klub Werder (Havel) von 1918 e.V. ein geselliges Beisammensein im Sommer auf besondere Weise. 38 Ruderkameraden, Ruderkameradinnen sowie Freunde und Bekannte trafen sich am 18. Juli 2026 zu einer Weinprobe mit dem Weinbau Dr. Lindicke aus unserer Heimatstadt. Das Motto des Abends lautete: „Wein und Weste“. Wer hat und möchte, erschien mit Weste. Bestens vorbereitet durch die Familien Wegener, Herrmann und Lindicke startete die Weinprobe um16:30 Uhr Werderscher Muckerzeit. Als Proben wurden insgesamt 6 unterschiedliche Weine vorgestellt. Es begann mit einem Rosé-Secco, danach folgten ein Gutswein, ein Ortswein, ein Lagenwein und ein Premiumwein. Den Abschluss bildete ein Regent-Réserve von 2020. Unser Ruderkamerad Dr. Manfred Lindicke erklärte die Unterschiede zwischen den verschiedenen Weinen und gab Erklärungen zu den Vorgaben des deutschen Weingesetzes sowie dessen mitunter bürokratischen Hürden. Zusätzlich erfuhren wir viel über die Geschichte des Weinbaus in Werder (Havel) und den Weinbau Dr. Lindicke, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feierte. Nach der Weinprobe wurde noch lange mit einem Glas Wein im Bootshaus gemütlich zusammen gesessen. Es wurden Anekdoten erzählt, Lustiges über Wein und Weinbauern vorgetragen, über alte Zeiten gesprochen sowie viel gelacht. Am späten Abend gingen alle nach einer sehr schönen Veranstaltung froh gestimmt nach Hause. Vielen Dank nochmals den fleißigen Organisatoren, dem Weinbau Dr. Lindicke und allen Spendern für die mitgebrachten Köstlichkeiten. In diesem Sinne Hacke-Makuja! Die nun fast beendete Saison war für mich nicht nur sehr fordernd und ereignisreich, sondern auch unglaublich lehrreich. Erst in diesem Jahr habe ich verstanden, wie viel hinter dem Leistungssport steckt. Es reicht nicht aus, nur körperlich fit zu sein, genauso wichtig ist es, mental stark zu bleiben. Die vielen Erfahrungen haben mir gezeigt, was es braucht, um sich weiterzuentwickelnund seine Ziele zu erreichen. Den Auftakt der Saison bildeten ab Oktober die Trainingswochen- enden in Potsdam im Rahmen eines Projekts des Landesruder- verbandes Brandenburg. Ziel war es, alle B-Juniorinnen und BJunioren des Landes gemeinsam zu trainieren, Renngemeinschaften zu bilden und sich auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vorzubereiten. Für mich waren diese Wochenenden die erste richtige Erfahrung im Leistungssport. Die vielen Trainingseinheiten auf dem Wasser, demErgometer und im Kraftraum zeigten mir schnell, welche Anforderungen dieser Weg mit sich bringt. Im November folgte meine zweite Langstrecke in Berlin. Mit meiner Zeit über sechs Kilometer war ich sehr zufrieden, besonders weil ich mich im Vergleich zum Vorjahr technisch und leistungsmäßig deutlich verbessert hatte. Nach weiteren Leistungsüberprüfungen wie den Landesmeisterschaften auf dem Ergometer in Schwedt und dem Landeskader-Athletiktest folgte schließlich das Trainingslager am Beetzsee. Dort wurde mir erneut bewusst, wie viel Entwicklungs- potenzial noch in mir steckte. Während der Woche wurden verschiedene Bootsbesetzungen getestet, aus denen schließlich ein Doppelvierer und ein Doppelzweier entstanden. Nach über 200 Kilometern auf dem Wasser zeigte sich, dass die Harmonie im Doppelvierer nicht optimal war. Im Doppelzweier mit Hanno von der Potsdamer Rudergesellschaft passte dagegen von Anfang an vieles: Unsere Ziele stimmten überein und das Gefühl im Boot war direkt gut. Eine Woche später bestätigte eine kleine Regatta gegen Mannschaften aus anderen Bundesländern diesen Eindruck. Deshalb entschieden wir uns, den Fokus vollständig auf den Doppelzweier zu legen. Neben Techniktraining gehörten lange Strecken sowie Kraft- und Ausdauertraining zu unserem Alltag. Anfang Mai stand mit der Regatta in Bremen der erste große nationale Wettkampf der Saison an. Mit einem dritten Platz im Vorlauf erzielten wir direkt ein starkes Ergebnis und konnten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Ein schwierigeres Rennen am zweiten Tag zeigte uns jedoch auch, dass zum Rudersport Rückschläge dazugehören. Zusätzlich entschieden wir uns nach der Regatta für einen Positionswechsel im Boot, durch den sich neue Möglichkeiten ergaben. Einen Monat später folgte die internationale DRV-Juniorenregatta in Hamburg. Der erste Renntag verlief nicht wie erhofft, da wir nicht als Einheit auftraten und unser gemeinsamer Rhythmus verloren ging. Nach einer offenen Aussprache gelang es uns am zweiten Renntag jedoch, wieder als Mannschaft aufzutreten. Auch wenn wir unsere Zielzeit nicht erreichten, nahmen wir eine wichtige Erkenntnis mit: Ein Doppelzweier kann nur dann erfolgreich sein, wenn beide Sportler körperlich und mental als Team funktionieren. Die Woche vor den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften nutzten wir intensiv zur Vorbereitung. Durch viele Trainingseinheiten verbesserten wir unsere Technik, unsere Zusammenarbeit und unser Vertrauen ineinander. Mit einem guten Gefühl fuhren wir schließlich nach Krefeld zum Saisonhöhepunkt. Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wurden in diesem Jahr durch eine außergewöhnliche Hitzewelle mit Temperaturen von fast 40 Grad geprägt. Aufgrund der angepassten Abläufe gab es für uns nur diese eine Chance: Mit einem starken Vorlauf mussten wir uns direkt für das Halbfinale qualifizieren. Das Training vor dem Rennen gab uns noch einmal viel Selbstvertrauen. Unser Boot lief harmonisch und genau so, wie wir es uns über viele Monate erarbeitet hatten. Im Rennen selbst passte alles zusammen. Vom Start bis zur Ziellinie arbeiteten wir als Mannschaft und konnten unser bestes Rennen der Saison fahren. Am Ende fehlten uns nur drei Sekunden zum Halbfinaleinzug. Die Enttäuschung war zunächst groß, doch nach dem Rennen überwog der Stolz unserer Leistung. Mit einer persönlichen Bestleistung und einer Zeit von 5:13 Minuten auf 1500 Metern konnten wir mehr als zufrieden sein. Dieses Rennen zeigte uns, was möglich ist, wenn Vertrauen, Teamwork und harte Arbeit zusammenkommen. Zum Abschluss möchte ich mich herzlich bei allen Trainerinnen und Trainern der Potsdamer Rudergesellschaft bedanken. Durch eure Unterstützung konnte ich mich technisch und persönlich enorm weiterentwickeln. Ebenso danke ich allen Sportlerinnen und Sportlern der Trainingsgruppe, die mich von Anfang an aufgenommen und mir das Gefühl gegeben haben, dazuzugehören. Mein besonderer Dank gilt meinem Zweierpartner Hanno. Gemeinsam haben wir in dieser Saison viele Stunden trainiert, Erfolge gefeiert, Rückschläge verarbeitet und uns gegenseitig motiviert. Unsere Zusammenarbeit hat diese Saison zu etwas Besonderem gemacht. Rückblickend bin ich sehr dankbar für diese Möglichkeit. Die Saison hat mich nicht nur zu einem besseren Ruderer gemacht, sondern mir auch gezeigt, wie wichtig Vertrauen, Unterstützung und Teamgeist im Leistungssport sind. Joey Zesche Wanderruderfahrt 2026, Text:Karl-Heinz Herrmann Unsere diesjährige Wanderruderfahrt führte uns vom 14. – 17.05.2026 in das Seengebiet um Plaue, einem Stadtteil von Brandenburg an der Havel. Bestens organisiert von unserer Wanderruderwartin Barbara Rink und unterstützt vom Ruder-Club Plaue (Havel) e.V.! Dafür unseren herzlichen Dank! Insgesamt 13 Ruderkameraden/innen in drei Booten sowie fünf Begleiterinnen mit dem Fahrrad waren dabei. Unter den Ruderinnen begrüßten wir in diesem Jahr eine sehr nette Gastruderin aus Belgien, Isabelle! 1. Tag, Donnerstag (Himmelfahrt) Nach Anreise und Übernahme der Boote im Ruder-Club Plaue (Havel) e.V. startete unsere erste Tour von Plaue in Richtung Pritzerbe. Der Weg führte uns unter anderem über den Tieckowsee in den Pritzerber See. Nach einer kräftigen Zwischenmahlzeit mit den mitgebrachten Leckereien ging es zurück nach Plaue. Leider war uns der Wettergott an diesem Tag nicht sehr wohl gesonnen, somit mussten wir doch einige Regenschauer über uns ergehen lassen. Insgesamt waren es an diesem Tag ca. 24 km Ruderfahrt. Am Abend wurde dann jedoch bei trockenem Wetter in lustiger Runde in unserer Unterkunft Margartenhof gegrillt. 2. Tag, Freitag Am Freitag starteten wir zu einer Ruderrundtour. Diese Tour führte uns vom Plauer See über den Möserchen See in den Breitlingsee nach Malge. Dort trafen wir uns mit den Radlerinnen und stärkten uns bei einem Picknick für die Weiterfahrt. Nach insgesamt 21 km erreichten wir den Ruder-Club Plaue. Am Abend erholten wir uns bei einem gemeinsamen und sehr schmackhaften Essen in der Pizzeria Don Carlo in Plaue. 3. Tag, Samstag Unsere letzte Ruderfahrt führte uns am Samstag in den Wusterwitzer See. Der Weg führte uns vom Plauer See über den Wendsee und einen Durchstichkanal in den Wusterwitzer See. Nach einer gemeinsamen Rast mit den Radlerinnen und Wechsel der Steuerleute ging es zurück nach Plaue. So konnten wir noch einmal 16 km in einer wundervollen Landschaft rudern. Diesmal stärkten wir uns am Abend im Restaurant Lago Di Garda in unmittelbarer Nähe des Gelände des Eisenbahnersportvereins Kirchmöser. Anschließend haben wir den letzten Abend gemütlich auf dem Gelände unserer Unterkunft ausklingen lassen. Nachdem am Sonntag alles gepackt war, ging es aber noch nicht sofort nach Hause. Unsere Organisatorin Barbara hatte noch eine Überraschung organisiert. Bei einer Führung durch den Ortsteil Kirchmöser besichtigten wir das Gelände der ehemaligen Preußischen Pulverfabrik, dem späteren Reichsbahn-Ausbesserungswerk Brandenburg West. Wir erfuhen viele interessante Dinge aus der Vergangenheit und hatten die Möglichkeit, den ehemaligen Wasserturm des Geländes zu besteigen. Dazu mussten wir aber erst 295 Stufen erklimmen! Belohnt wurden wir mit einer herrlichen Aussicht auf das Brandenburger/Plauer Seengebiet! Danach ging es für alle nach einem sehr schönen Wochenende wieder nach Hause! Langstreckenregatta in Fürstenwalde Text: Tobias Soikahöher Nach zweijähriger Pause war es endlich wieder so weit: Die traditionsreiche Langstreckenregatta in Fürstenwalde konnte wieder stattfinden. Der Grund für die Unterbrechung war jedoch ein durchweg erfreulicher – in dieser Zeit ist ein neues, modernes Vereinshaus für den Wassersport entstanden, dass nun beste Bedingungen für Ruderer, Kanuten und Drachenbootfahrer bietet. Bei strahlendem Sonnenschein und idealem Ruderwetter gingen zahlreiche Boote in verschiedenen Klassen und Altersgruppen an den Start und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Für uns begann der Wettkampftag direkt mit dem ersten Rennen. Als zweites gestartetes Boot waren wir im Masters Gig-Vierer mit Steuermann gefordert. Die Mannschaft bestand aus Frank Schmidt, Christian Schnetzke, Marko Kruse, Tobias Soika sowie Steuermann Moritz Brösicke. Insgesamt waren mehrere Boote für dieses Rennen gemeldet. In unserer Altersklasse waren wir jedoch das einzige Boot und sicherten uns damit automatisch den Sieg. Nach Berücksichtigung der jeweiligen altersbedingten Zeitgutschriften erreichten wir unter allen gestarteten Männervierern in der Pokalwertung einen guten 6. Platz. Weiterhin ging auch unser Werderaner Ruderkamerad Bennet Vollhammer im Männerachter an den Start. Er trat in einer Renngemeinschaft aus vier verschiedenen Berliner Vereinen an. In diesem Rennen starteten mehrere Masters-Altersklassen gemeinsam mit dem Senioren-Männerachter. Die Wertung erfolgte jedoch auch hier getrennt nach Altersklassen – dabei konnte sich Bennets Achter als einziges gemeldetes Boot bei den Senioren durchsetzen. Die Regatta hat einmal mehr gezeigt, wie schön unser Sport ist und wie viel Freude solche Veranstaltungen bereiten. Eines steht daher jetzt schon fest: Im nächsten Jahr sind wir Werderaner Ruderer auf jeden Fall wieder dabei! 04.03.2026, schneller – weiter –höher 1. Athletik- Landesmeisterschaft des Landesruderverbandes Brandenburg Text: Sibylle Kumm-Kottke Unter diesem Motto ging es für alle Teilnehmer, zwischen 10 Jahren und der offenen Klasse der Senioren, am Samstag dem 28. Februar 2026 sehr sportlich zu. Eingeladen wurde in die Leichtathletikhalle am OSC in Potsdam. Die Präsidentin des LRV Ulrike Hartmann begrüßte gemeinsam mit der Sichtungstrainerin Katrin Eggebrecht die Teilnehmer der 1. Athletik-Landesmeisterschaft und wünschten ihnen gutes Gelingen und ganz viel Erfolg. Auf dem Programm waren folgende Übungen zu absolvieren: Standhochsprung, Klimmzug lang, Sprint 30 m mit Lichtschranke, Kasten-Bumerang-Test, Liegestütz in der DRV-Testversion, Japantest 3 m, Medizinball-Schockwurf, 400-m-Lauf. Alle kämpften enorm. Es war eine tolle Stimmung. Die Anfeuerungen untereinander waren sehr schön. Nach dem Mittagessen, gab es die ersten Medaillen. Bei den 12-Jährigen Mädchen belegte Leilani Kölling den 2. Platz, gleiches gelang bei den 13-Jährigen Jungen Nazar Shmidt. Er belegte den 2. Platz. Sehr schön war, dass Ruth Hartleib sich bei den 13-Jährigen Mädchen den 2. Platz erkämpfen konnte. Sie besucht seit dem Sommer zusammen mit Charlotte Hartmann die Sportschule in Potsdam und beide starten jetzt für den Ruder–Club Potsdam. Bei den männlichen B–Junioren (den 15/16-Jährigen) ging es heiß her. Hier zeigten alle jungen Männer des Junioren-B-Projektes des Landes Brandenburgs, deren Ziel die Deutsche Jugendmeisterschaft 2026 in Essen am Baldeneysee ist, ihr Können. Höher – schneller – weiter schaffte es Moritz Brösicke auf den 1. Platz. Er wurde erster Athletik–Landesmeister bei den Junioren B. Bei den Senioren wurde hart gekämpft. Am Ende gelang es Jannik Körner. Er wurde erster Athletik–Landesmeister bei den Senioren. Auch Joey Zesche erreichte tolle Zeiten, hohe Sprungwerte und enorme Anzahl an Klimmzügen und Liegestützen. Allen Wettkämpfern herzlichen Glückwunsch zu Ihren Erfolgen und alles Gute für die Saison. Ihr habt das toll gemacht. 25.02.2026, Erfolgreiche Teilnahme an der Women's Rowing Challenge Text: Grit Kuhl Im Dezember 2025 hatte der Deutsche Ruderverband zu einem deutschlandweiten Wettbewerb im Ergometer-Rudern aufgerufen. Diese Ruder-Challenge wurde im Januar 2026 durchgeführt. Wir haben das als gute Motivation gesehen, unsere Kondition in den Wintermonaten aufzubauen, Freude an der Bewegung zu haben und gemeinsame Trainingszeiten im Ruder-Klub zu verbringen. Gerudert wurde über einen Zeitraum von vier Wochen mit ansteigenden Anforderungen. Es ging darum, in einer festgelegten Zeit möglichst viele Kilometer zu errudern. Zu jeweils festgelegten Terminen konnten die Leistungen gemeldet werden. Die Zeitgrenzen wurden wöchentlich erhöht von 8 Min., 15 Min., 22 Min. bis 30 Min. in der vierten Woche. Alle Strecken mussten wegen der Vergleichbarkeit mit einem Concept2 gerudert werden. Es konnte wahlweise an nur einzelnen Zeiten oder an allen vier Wettbewerben teilgenommen werden. Vom Ruder-Klub haben mit viel Engagement, Freude und Erfolg Ronja, Ina Marie, Annika, Grit B., Kerstin H., Sibylle, Ricarda und Grit K. teilgenommen. Besonders bei den längeren Strecken wurden beim Rudern auch mal spontan die Fenster weit aufgemacht, wenn uns der Sauerstoff zu knapp wurde. Neben der Besserung der Kondition und Stolz auf die geschafften Leistungen können wir jetzt alle den Monitor vom Ruder-Ergo besser bedienen und haben bessere Kenntnisse zu persönlichen Werten wie Schlagzahl und Zwischenzeiten. Die Ergebnisse der zusätzlich stattgefundenen Verlosung eines Ruder-Ergos bzw. eines Paar Skulls für den Verein stehen derzeit noch aus. Unabhängig davon hat es uns auf jeden Fall großen Spaß gemacht, wir hoffen auf noch mehr Beteiligung unserer Ruderfrauen und -mädchen im nächsten Jahr. 24.02.2026, Boot weg - Ski her. Text: Annika Juch Am Samstag, den 31.01.2026 ging es pünktlich um 9 Uhr für 9 Kinder, 3 Trainer sowie 2 Eltern in 4 Autos gemeinsam in eine aufregende Woche. Das begehrte Ziel für die Winterferien war die Jugendherberge Johanngeorgenstadt (bekannt für den weltgrößten Schwibbogen und die weltgrößte Weihnachtspyramide), welche wir nach einer Autofahrt von circa 3 Stunden erreichten. Neben verschneiten Straßen und Bäumen erwarteten uns die herzlichen Mitarbeiter der Jugendherberge sowie ein warmes Mittagessen mit Nudeln und Tomatensoße, was für alle eine Freude war. Gestärkt und nach erfolgter Zimmereinteilung, wurden die Ski angeschnallt und es ging los. Gemeinsam wurden den „Anfängern“ der Langlauf beigebracht und die bereits erprobten Fahrer konnten ihr Können wieder abrufen. Am Abend erwartete uns ein reichhaltiges Abendbuffet mit vielen Salaten, Käse, Wurst, Aufstrichen und Broten. Der Abend wurde individuell gestaltet mit Gesellschaftsspielen (Werwolf, Schach, Jenga) und Tischtennis. Am Sonntag wurden wir pünktlich um 7:30 Uhr geweckt um pünktlich um 8 Uhr das gemeinsame Frühstücksbuffet zu genießen. Neben einer Auswahl an Cerealien, Joghurt und Quark sowie Marmeladen, Käse, Wurst und Brötchen durften wir uns über den selbstgemachten Schokoladenaufstrich freuen. Als wir uns gemeinsam erwärmt hatten, ging es zu den Skischanzen von Johanngeorgenstadt. Vorbei an einem kleinen Bach und einem Felsen, der zum Klettern einlud. Am Nachmittag ging es hinauf zu der Kammloipe, um uns an die geloipten Wege zu gewöhnen. Es war ein fantastisches Gefühl für alle. Ab Montag war unser Tag strukturiert: 7:30 Uhr Aufstehen 8:00 Uhr Frühstück 9:00 Uhr Abfahrt mit Ski zur Kammloipe 13:00 Uhr Rückkehr von der Kammloipe 13:00 Uhr Mittag 13:30 Uhr Mittagsruhe 15:00 Uhr gemeinsame Aktivitäten indoor und outdoor 18:00 Uhr Abendessen 19:00 Uhr gemeinsames mit Spiel und Spaß 21:00 Uhr Abendruhe Alle hatten auf der Kammloipe sehr viel Spaß. So haben wir es in diesem Jahr geschafft auf der Webcam auf der Kammloipe aufgenommen zu werden. An zwei Tage schafften wir es sogar mit den Ski bis zur tschechischen Grenze. Das war ein voller Erfolg für uns. Am Nachmittag konnten die Kinder gemeinsam eine Schneeballschlacht machen oder haben an einem anderen Tag einen Schneemann namens Mike und ein Iglu gebaut. Die Anmietung eines Saunafasses sorgte bei den Erwachsenen für einen erholten Ausklang an zwei Tagen. Ja auch die Kinder durften dabei sein, wenn sie wollten. Hier gab es schon, den einen oder anderen Anhänger. Am Freitag war es endlich soweit, der sportliche Wettkampf stand bevor. Entlang der Nachtloipe mussten die Kinder 3 Runden nach Zeit laufen. Alle haben sich richtig angestrengt und waren sehr stolz auf sich. Zur Belohnung nach der doch recht anstrengenden Woche ging es am Nachmittag in das Café von Johanngeorgenstadt. Dort durfte sich jeder einen großen Eisbecher aussuchen. Das war eine gelungene Überraschung am letzten Tag. Am Samstag ging es nach dem Frühstück für alle wieder nach Hause. Wir danken Ulrike für die tolle Organisation, der Jugendherberge Johanngeorgenstadt für die herzliche und gastfreundschaftliche Aufnahme, Kerstin und Sybille für ihr Engagement sowie dem Ruderklub für Ihre Unterstützung. Jahresauftakt beim Ergo-Cup der Potsdamer Rudergesellschaft 19.01.2026, Ergocup. Text: Ulrike Hartmann Mit einer großen Gruppe von Ergometer-Ruderern ging der Ruder- Klub am 17.01.2026 beim Ergo-Cup der Potsdamer Rudergesellschaft an den Start. Von den jüngsten Mädchen der Altersklasse 11 bis zu den Mastersruderern Ü65 war aus unserem Verein alles dabei und am Ende ging es für alle mit einer Urkunde nach Hause. Zuvor wurde jedoch erst in den Einzelrennen um jede Sekunde gekämpft, die in Richtung Bestzeit gehen sollte und dann in den „Zweiern“ und der Teamstaffel um den Sieg. Ganz knapp gelang dies Ronja Gehrmann und Joey Zesche, die ihre Konkurrenz aus Potsdam kurz vor der imaginären Ziellinie überholten und am Ende noch einen deutlichen Vorsprung herausruderten. Joey gewann zuvor auch das Rennen der B-Junioren, ebenso wie Christian Schnetzke und Reinhard Genz in ihren Masters-Altersklassen. Grit Kuhl zeigte eine sehr starke und technisch hervorragende Leistung und belohnte sich mit Platz 2. Die jüngeren Mädchen und Jungs sammelten mit viel Einsatz während ihres Rennens wichtige Erfahrungen und trainieren weiterhin fleißig an ihrer Rudertechnik. Der Höhepunkt der von lautstarker Stimmung gezeichneten Veranstaltung war die Teamstaffel, bei der die Teilnehmer aller Vereine und Altersklassen in gemischten Mannschaften an den Start gingen. Die Herausforderung für die sechs Staffeln war hier, unter beengten Verhältnissen alle 250 m auf dem Ergometer die Ruderer wechseln zu lassen, was aber dem Ehrgeiz und der Spannung keinen Abbruch tat und auch hier die Entscheidung auf den letzten Metern fiel. Die nächste Möglichkeit, sich auf den Ruder-Ergometern zu messen, wird sich am Valentinstag bieten, wenn in Schwedt/Oder zur Offenen Ergometer-Landesmeisterschaft geladen wird. Bis dahin werden wir uns im bewährten und wichtigen Wintertraining auf die anstehenden Wettkämpfe vorbereiten.